Cannabisallergie
Eine Cannabis-Allergie ist – wie jede andere Allergie auch – eine Überreaktion des Immunsystems auf bestimmte Allergene und in diesem Fall auf Bestandteile der Cannabispflanze (Cannabis sativa). Je nachdem, wie der Kontakt mit der Pflanze zustande kommt, wie zum Beispiel beim Rauchen, Essen oder Berührung, können Symptome wie Hautausschläge, Niesen, Atemprobleme und in schweren Fällen sogar eine Anaphylaxie entstehen.
Häufigkeit der Cannabis-Allergie
Aktuell gibt es keine genauen Zahlen zu der Häufigkeit einer Cannabis-Allergie. Erschwert wird die Erhebung der Zahlen dadurch, dass viele Konsumenten den Arztbesuch scheuen, wenn sie Symptome entwickeln. Schätzungen zufolge tritt die Allergie bei etwa einem Prozent der Bevölkerung auf, wobei die Tendenz aufgrund des zunehmenden freizeitmäßigen und medizinischen Konsums wohl steigen dürfte.
Zu den Risikogruppen gehören Personen, die berufsbedingt Kontakt mit der Cannabispflanze haben, wie etwa in der Landwirtschaft oder bei der Produktion von Cannabisprodukten. Ebenso sind Personen gefährdet, die bereits unter einer Allergie leiden, da einige Proteine in der Cannabispflanze mit denen in verschiedenen Obst- und Gemüsesorten ähnlich sind, wie zum Beispiel Zitrusfrüchte oder bestimmte Gemüsesorten („Cannabis-Frucht-Gemüse-Syndrom“). Es kommt dann zu einer sogenannten Kreuzallergie.
Behandlung der Allergie gegen Cannabis
Es gibt keine Medikamente, mit der sich eine Cannabis-Allergie behandeln lässt. Der einzige Weg ist, den Kontakt zu Cannabispflanzen und Cannabisprodukten strikt zu meiden.
Ausführliche Informationen zur Cannabis-Allergie bietet dieser Artikel.