Morbus Crohn: Cannabis kann Lebensqualität verbessern

Bei Morbus Crohn können im gesamten Verdauungstrakt vom Mund bis zum After Entzündungen entstehen, wobei diese am häufigsten am Ende des Dünndarms und Übergang zum Dickdarm entstehen. Dabei ist zu Beginn meist nur die Darmschleimhaut entzündet. Im weiteren Verlauf breitet sich der Entzündungsprozess abschnittsweise weiter aus und greift die tiefere Darmwand an. Auch die Lymphknoten sowie das Mesenterium (Befestigung des Darms) können betroffen sein.
Hauptsymptome bei akutem Schub sind Durchfälle und krampfartige Bauchschmerzen. Da die Erkrankung chronisch verläuft, ist sie in der Regel ein lebenslanger Begleiter.
Was sind die Ursachen von Morbus Crohn?
Die Ursachen von Morbus Crohn sind noch nicht vollständig geklärt. Eine genetische Komponente ist wahrscheinlich, da bestimmte Gene bei den meisten Betroffenen Mutationen aufweisen. Ursächlich können aber auch eine gestörte Barrierefunktion der Darmwand sowie ein verändertes Darm-Mikrobiom sein.
Darüber hinaus gibt es verschiedene Faktoren, wie zum Beispiel Rauchen, Ernährungsgewohnheiten oder psychische Erkrankungen, die die Entstehung der chronisch-entzündlichen Darmerkrankung begünstigen können.
Welche Symptome verursacht Morbus Crohn?
Der Krankheitsverlauf ist von Patient zu Patient sehr unterschiedlich. Während die einen unter häufigen und starken Schüben leiden, fallen bei anderen die Beschwerden nur mild aus. Möglich ist auch, dass die Krankheit viele Jahre gar keine Beschwerden verursacht.
In der Regel wechseln sich Phasen mit milden oder starken Beschwerden mit beschwerdearmen Phasen (Remissionsphase) ab. Leidet ein Patient über mehr als sechs Monate unter den Symptomen, sprechen Mediziner von einem chronisch-aktiven Verlauf.
Das Hauptsymptom zeigt sich in Form von krampfartigen Schmerzen, die im rechten Unterbauch auftreten (ähnlich wie bei einer Blinddarmentzündung), da sich hier der letzte Dünndarmabschnitt befindet. Einige Betroffene berichten zudem über diffuse Schmerzen im gesamten Bauchbereich. Hinzu kommen mehrmals am Tag starke Durchfälle, die meist kein Blut enthalten.
Durch diese Symptomatik verlieren Menschen mit Morbus Crohn viele wichtige Nährstoffe und nehmen stark an Gewicht ab. Oftmals entstehen Mangelerscheinungen wie ein Zink- oder Kalziummangel. Weitere Symptome sind Appetitverlust, Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Fieber.
In schweren Fällen bilden sich Abszesse (Eiteransammlungen) oder Fisteln, die durch die Entzündung verursacht werden können. Betroffen ist meist der Analbereich.
Notfall: Wenn entzündliche Darmabschnitte abheilen, bilden sich Narben. Diese können in Einzelfällen zu einem lebensgefährlichen Darmverschluss (Ileus) führen. Wenn plötzlich starke Schmerzen mit Übelkeit, Erbrechen, Durchfällen und Fieber auftreten, sollte ein Notarzt gerufen oder ein Krankenhaus aufgesucht werden.
Darüber hinaus befällt Morbus Crohn auch manchmal Organe außerhalb des Darms, was beispielsweise zu folgenden Komplikationen und Erkrankungen führen kann:
- Gefäßentzündungen und Perikarditis (Herzbeutelentzündung)
- Gallensteine und Nierensteine
- Abszesse in der Leber, Leberentzündung oder Leberzirrhose
- Trommelschlegelfinger (weißliche Verfärbung der Nägel)
- Blutarmut
- Hautgeschwüre
Für viele Betroffene ist Morbus Crohn sehr belastend, weshalb sie sich aus dem sozialen Leben zurückziehen und oftmals depressive Symptome oder Angstzustände entwickeln. Hinzu kommt, dass Stress und psychische Belastungen die Symptome verschlimmern können.
Morbus Crohn: Behandlung und Therapiemöglichkeiten
Morbus Crohn gilt als unheilbar. Es stehen jedoch verschiedene Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Ziel der Therapie ist es, akute Symptome zu lindern und Schübe hinauszuzögern. Dabei kommen insbesondere Medikamente wie Kortison bei akuten Schüben zum Einsatz, um die Entzündung einzudämmen. Alternativ oder ergänzend wird Mesalazin zur Vorbeugung von Entzündungen eingesetzt, vor allem bei milden Krankheitsverläufen. Zwar ist das Medikament Mesalazin weniger wirksam als Kortisonpräparate, dafür ist es jedoch verträglicher.
Um das überaktive Immunsystem herunter zu regulieren und Entzündungen zu vermeiden, werden in der Langzeitbehandlung Immunsuppressiva wie Mercaptopurin, Methotrexat oder Azathioprin gegeben.
Eine relativ neue Therapie umfasst die Behandlung mit Biologika. Dies sind Medikamente, die mit gentechnisch veränderten Organismen produziert werden. So sollen bestimmte Antikörper verschiedene Entzündungsbotenstoffe blockieren und damit eine entzündungshemmende Wirkung entfalten.
Darüber hinaus kommen im Rahmen der Therapie je nach Bedarf weitere Medikamente zum Einsatz, wie zum Beispiel Arzneimittel gegen Durchfall (Wirkstoff: Loperamid) oder krampflösende Medikamente (Wirkstoff: Butylscopalamin). Zudem ist häufig die Gabe von Nährstofflösungen erforderlich.
Morbus Crohn: Wann ist eine Operation notwendig?
Bei der chronischen Erkrankung ist in der Regel erst dann eine Operation erforderlich, wenn sich Komplikationen wie ein Darmdurchbruch, Darmverschluss, Darmverengungen oder schwere Darmblutungen ergeben.
Bei einem schweren Verlauf können zudem stark entzündete Darmabschnitte operativ entfernt werden, wobei nicht auszuschließen ist, dass die Entzündung später in anderen Darmabschnitten erneut auftritt.
Nicht-medikamentöse Behandlung von Morbus Crohn
Eine Umstellung der Ernährung auf leichte Kost kann den Verdauungstrakt entlasten, vor allem während eines akuten Schubs. Demnach sollte beispielsweise auf ballaststoffreiche Lebensmittel wie Vollkornbrot, Milchprodukte, unreifes Obst und scharfe Gewürze verzichtet werden.
Neben der Schonkost können Menschen mit Morbus Crohn auch davon profitieren, wenn sie Entspannungstechniken wie autogenes Training oder progressive Muskelentspannung erlernen, um Stress abzubauen. Auch eine Psychotherapie oder Verhaltenstherapie kann hilfreich sein, vor allem dann, wenn Betroffene unter depressiven Verstimmungen oder Ängsten leiden.

Cannabis als Medizin zur Behandlung von Morbus Crohn
Der Körper verfügt über einen wichtigen Abwehrmechanismus bei Verletzungen, indem er eine Entzündungsreaktion (inflammatorische Reaktion) auslöst. Wenn diese zu stark ausfällt, kann das Gewebe geschädigt werden, weshalb das Gleichgewicht zwischen pro- und anti-inflammatorischen Reaktionen wichtig ist.
Die Cannabinoid-Rezeptoren des Endocannabinoiden-Systems könnten hier eine wichtige Rolle spielen und wie ein Schutzsystem vor Darmentzündungen wirken. Forscher nahmen Mausmutanten, denen der Cannabinoid-Rezeptor 1 (CB1) fehlte, der sich normalerweise unter anderem im Gehirn sowie im Nervensystem des Magen-Darm-Trakts nachweisen lässt.[1]
In Tests zeigte sich, dass die Mäuse ohne CB1-Rezeptoren signifikant empfindlicher gegenüber Entzündungsauslösern reagierten als die Kontrollmäuse mit CB1-Rezeptoren. Weiter zeigte sich, dass sich die Entzündungsprozesse bei Mäusen mit CB1-Rezeptoren nach der Gabe einer THC-ähnlichen Substanz stark minderten.
Die Forscher untersuchten zudem Mäuse, denen das Gen für den Abbau der Endocannabinoide fehlte, sodass sich eine stark erhöhte Konzentration der Endocannabinoide nachweisen ließ. Hier zeigte sich, dass diese ein guter Schutz vor einer Entzündung war. Interessant ist zudem, dass die Nervenzellen im Darmtrakt nach der Entzündungsreaktion höhere Mengen CB1-Rezeptoren produzierten.
Leider liegen derzeit keine aussagekräftigen Studien vor, die diese Ergebnisse bestätigen.
Cannabis kann Symptomatik (leicht) verbessern
In verschiedenen Studien wurde untersucht, ob die Anwendung der Wirkstoffe aus der Cannabispflanze Biomarker oder endoskopische Entzündungsbefunde bei Menschen mit einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung verbessern kann. Zwar kann Cannabis einen Einfluss auf die Symptome haben und das Wohlbefinden verbessern, eindeutige wissenschaftliche Beweise gibt es hierfür jedoch nicht. Viele Untersuchungen sind nur wenig überzeugend.[2]
In einer anonymen Querschnittsbefragung von Oktober 2020 bis Januar 2021 wurden 236 Patienten befragt, die mindestens einmal in der Woche medizinisches Cannabis konsumieren.[3] Die Krankheitsaktivität wurde leicht bis mäßig beschrieben und 61 Prozent der Teilnehmer nahmen Biologika ein. 87,5 Prozent der Befragten konsumierten Cannabis mit einem hohen THC-Gehalt.
Rund 40 Prozent gaben an, dass sie durch den Cannabiskonsum weniger Notaufnahmen aufgrund von starken Beschwerden aufgesucht haben und dass sich die Symptome weniger auf das tägliche Leben auswirkten.
Von Bedeutung sind natürlich immer Untersuchungen mit Kontrollgruppen. Hierzu gibt es eine kleine Studie mit 21 Patienten, die auf eine Therapie mit Medikamenten wie Biologika und Immunmodulatoren nicht ansprachen.[4] Eine Gruppe konsumierte acht Wochen lang zweimal täglich Cannabisblüten mit einem hohen THC-Gehalt, während die andere Gruppe Cannabisblüten verdampfte, bei denen das THC zuvor herausextrahiert wurde.
In der Cannabisgruppe wurde bei fünf von elf Probanden eine vollständige Remission erreicht, in der Placebo-Gruppe bei einem von zehn Teilnehmern. Zwar ist dieses Ergebnis vielversprechend, es sind jedoch weitere Untersuchungen mit größeren Patientengruppen notwendig, um eine eindeutige Wirksamkeit belegen und eine Therapie empfehlen zu können.
Morbus Crohn: Therapie mit CBD?
Cannabidiol (CBD) besitzt entzündungshemmende Eigenschaften. Ob CBD jedoch bei der Erkrankung Morbus Crohn eine Entzündung lindern kann, lässt sich aktuell nicht sicher beweisen – weder mit hohen noch mit niedrigen CBD Dosen.
In einer doppelblinden randomisierten, placebokontrollierten Studie erhielten 30 Patienten acht Wochen lang oral ein Cannabisöl mit 160 mg/ml CBD und 40 mg/ml THC und 26 Patienten ein Placebo.[5] Zwar war in der CBD-Gruppe eine signifikante Verbesserung des klinischen Zustands und des Wohlbefindens zu verzeichnen, die Entzündungsparameter und die endoskopischen Werte zeigen jedoch keine Veränderungen.
In einer weiteren randomisierten, placebokontrollierten Studie erhielten zehn Patienten mit Morbus Crohn acht Wochen lang eine Therapie mit zweimal täglich oral 10 mg CBD und zehn Patienten ein Placebo.[6] Hier waren keine positiven Wirkungen zu beobachten. Laut den Forschern könnte die fehlende Wirkung auf die geringe CBD-Dosis oder das Fehlen von weiteren Cannabinoiden zurückzuführen sein.
Zusammenfassung: Cannabis gegen Morbus Crohn
Die chronisch-entzündliche Darmerkrankung Morbus Crohn ist für Betroffene oftmals eine große körperliche und psychische Belastung. Es stehen zwar zahlreiche medikamentöse Behandlungsoptionen zur Verfügung, oftmals wird hiermit jedoch keine ausreichende Wirkung erzielt und zahlreiche Betroffene leiden zusätzlich unter den Nebenwirkungen.
Viele Patienten wenden medizinisches Cannabis an und ein Großteil kann durchaus davon profitieren, indem sich die Lebensqualität verbessert. Aber nicht jedem Betroffenen hilft Cannabis. Erschwerend kommt hinzu, dass die bisherigen (wenigen) Untersuchungen nicht belegen können, dass Cannabis einen signifikanten Einfluss auf die Krankheitsaktivität, insbesondere die Entzündungsprozesse, besitzt.
Die Inhalte dieses Artikels sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und stellen weder eine Beratung noch eine Anwendungsempfehlung für Medikamente, Cannabis oder andere Produkte dar. Auch dienen die Inhalte nicht zur Erstellung einer eigenständigen Diagnose oder Auswahl einer Behandlungsmethode. Für Schäden oder Ähnliches, die durch die Nutzung der Inhalte entstehen, kann Greensby weder direkt noch indirekt haftbar bzw. zur Verantwortung gezogen werden. Wir empfehlen grundsätzlich, das Gespräch mit einem Arzt zu suchen.
FAQs
Welche Therapien bei Morbus Crohn?
Steht die Diagnose Morbus Crohn fest, stehen verschiedene Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Verschiedene Medikamente können bei Beschwerden wie Schmerzen und Durchfall Linderung verschaffen. Die Kombination von weiteren Medikamenten, z. B. zur Beeinflussung des überschießenden Immunsystems, bekämpfen den Entzündungsprozess und können die Anzahl der Schübe reduzieren.
Ist Cannabis gut bei Morbus Crohn?
Untersuchungen legen nahe, dass sich die Lebensqualität bei Patienten mit Morbus Crohn durch die Anwendung von medizinischem Cannabis verbessern kann. Von einer Selbstmedikation ist jedoch abzuraten. Grundsätzlich sollte vorab der Rat eines Arztes eingeholt werden.
Ist THC gut für den Darm?
Das Endocannabinoid-System ist an verschiedenen Funktionen des Magen-Darm-Traktes beteiligt, weshalb THC durchaus Einfluss auf den Darm haben kann. Die wenigen Untersuchungen, die bisher zur Wirkung von THC auf den Darm durchgeführt wurden, sind jedoch nicht eindeutig und teilweise widersprüchlich.
Welches Cannabis bei Darmproblemen?
Grundsätzlich ist zunächst vom Cannabiskonsum abzuraten. Denn bei wiederkehrenden Darmproblemen sollte erst einmal die Ursache abgeklärt werden. Liegt eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung wie Morbus Crohn vor, kann mit dem Arzt besprochen werden, ob der Einsatz von Medizinalcannabis sinnvoll ist.
Welche Cannabissorte bei Morbus Crohn?
Einzelberichte deuten darauf hin, dass bestimmte Cannabissorten Patienten eine vorübergehende Linderung ihrer Morbus-Crohn-Beschwerden verschafft haben, wie zum Beispiel ACDC, Blackberry Kush, OG Kush, und Jack Herer. Vorab sollte das Gespräch mit einem Arzt gesucht werden, da zwischen Cannabis und Medikamenten Wechselwirkungen entstehen können.
Wendest Du medizinisches Cannabis gegen die Symptome von Morbus Crohn an? Dann berichte uns über die Kommentarfunktion von Deinen Erfahrungen, da dies für Betroffene hilfreich sein kann.
Quellen
[1] Massa F, Marsicano G, Hermann H et. al, The endogenous cannabinoid system protects against colonic inflammation. J Clin Invest. 2004 Apr;113(8):1202-9. doi: 10.1172/JCI19465. PMID: 15085199; PMCID: PMC385396, Download vom 04.04.2024 von https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC385396/
[2] Saidman J, Rubin S, Swaminath A. Inflammatory bowel disease and cannabis: key counseling strategies. Curr Opin Gastroenterol. 2023 Jul 1;39(4):301-307. doi: 10.1097/MOG.0000000000000946. Epub 2023 May 3. PMID: 37144523, Download vom 04.04.2024 von https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37144523/
[3] Greywoode R, Cunningham C, Hollins M, Aroniadis O. Medical <span class=“no-highlight“>Cannabis</span> Use Patterns and Adverse Effects in Inflammatory Bowel Disease. J Clin Gastroenterol. 2023 Sep 1;57(8):824-829. doi: 10.1097/MCG.0000000000001782. PMID: 36227025; PMCID: PMC10102249, Download vom 04.04.2024 von https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36227025/
[4] Naftali T, Bar-Lev Schleider L, Dotan I et. al, <span class=“no-highlight“>Cannabis</span> induces a clinical response in patients with Crohn’s disease: a prospective placebo-controlled study. Clin Gastroenterol Hepatol. 2013 Oct;11(10):1276-1280.e1. doi: 10.1016/j.cgh.2013.04.034. Epub 2013 May 4. PMID: 23648372, Download vom 04.04.2024 von https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23648372/
[5] Naftali T, Bar-Lev Schleider L, Almog S et. al, Oral CBD-rich <span class=“no-highlight“>Cannabis</span> Induces Clinical but Not Endoscopic Response in Patients with Crohn’s Disease, a Randomised Controlled Trial. J Crohns Colitis. 2021 Nov 8;15(11):1799-1806. doi: 10.1093/ecco-jcc/jjab069. PMID: 33858011, Download vom 04.04.2024 von https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33858011/
[6] Naftali T, Mechulam R, Marii A et. al, Low-Dose Cannabidiol Is Safe but Not Effective in the Treatment for Crohn’s Disease, a Randomized Controlled Trial. Dig Dis Sci. 2017 Jun;62(6):1615-1620. doi: 10.1007/s10620-017-4540-z. Epub 2017 Mar 27. PMID: 28349233, Download vom 04.04.2024 von https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28349233/
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