Einsatz von medizinischem Cannabis gegen Krebs

Krebs-Cannabis

In der Krebstherapie wird medizinisches Cannabis in Form von Cannabisblüten, Rezeptur- und Fertigarzneimitteln hauptsächlich in Verbindung mit der Chemotherapie eingesetzt, um deren Nebenwirkungen wie Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Übelkeit und Erbrechen zu lindern. Ebenso kann medizinisches Cannabis zur Schmerzlinderung zum Einsatz kommen.

Cannabis als Medizin gegen Chemotherapie-induzierte Beschwerden

Cannabinoidbasierte Medikamente wie Rezeptur- und Fertigarzneimittel, aber auch medizinische Cannabisblüten, kommen seit Langem im Rahmen einer Krebstherapie mit Chemotherapie gegen verschiedene Beschwerden wie Übelkeit und Erbrechen sowie Appetitlosigkeit zur Anwendung. Auch in verschiedenen Studien konnte gezeigt werden, dass Krebspatienten hiervon profitieren können. So zeigte sich beispielsweise in einer Studie mit 80 Krebspatienten, dass die Behandlung mit oralem THC:CBD (2,5 mg:2,5 mg) zusätzlich zu einem Antiemetika (Arzneimittel gegen Übelkeit und Erbrechen) die Beschwerden lindern konnte. Zwar erlebte 31 Prozent der Patienten mittelschwere oder schwere cannabinoidbedingte Nebenwirkungen wie Sedierung, Schwindel oder Desorientierung, dennoch zogen die meisten Patienten THC:CBD einem Placebo vor.[1]

Cannabis bei Krebs-Schmerzen

Verschiedene Studien legen nahe, dass Cannabis als Medizin gegen Krebsschmerzen nützlich sein könnte. So wurde beispielsweise in einer Studie die Wirkung eines Cannabis-Extraktes, bestehend aus Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD), eines THC-Extraktes und Placebo (Scheinmedikament) zur Linderung der Schmerzen bei Krebspatienten mit fortgeschrittenem Krebs verglichen. Insgesamt nahmen 177 Patienten mit Krebsschmerzen, die trotz chronischer Opioid-Dosierung keine ausreichende Schmerzlinderung aufwiesen, an der zweiwöchigen Studie teil.

Die Patienten wurden in drei Gruppen aufgeteilt: 60 Krebspatienten erhielten den THC:CBD-Extrakt, 58 Krebspatienten den THC-Extrakt und 59 Patienten ein Placebo. Im Vergleich zum Placebo erbrachte die Anwendung des THC:CBD-Extraktes eine deutliche Verbesserung der Schmerzen. Hingegen wurden die Krebsschmerzen bei den Patienten in der THC-Gruppe nicht signifikant gelindert. Von starken Nebenwirkungen wurde nach der Gabe von Cannabisarzneimitteln nicht berichtet.

Im Ergebnis heißt es, dass der THC:CBD-Extrakt zur Linderung der Schmerzen bei Patienten mit fortgeschrittenen Krebsschmerzen wirksam sein kann, die durch starke Opioide nicht vollständig gelindert werden können.[2]

Cannabis gegen Krebs: Übersicht der aktuellen Datenlage

Neue Erkenntnisse deuten darauf hin, dass die Effekte von Cannabinoiden nicht nur auf diese „palliative“ Wirkung zurückzuführen sind, sondern dass die Verbindungen aus der Cannabispflanze auch interessante Eigenschaften in Bezug auf die Hemmung der Vermehrung von Tumorzellen besitzen könnten.

Der erste Nachweis für die Fähigkeit von Cannabinoiden und insbesondere von THC, das Wachstum von Lungenadenokarzinomen sowohl in Zellversuchen als auch in Tierstudien zu verringern, wurde bereits im Jahr 1975 erbracht.[3]

In den letzten Jahren wurde eine Vielzahl an Untersuchungen durchgeführt, um die potenziell krebshemmenden Wirkungen von Cannabinoiden bei verschiedenen Krebsarten wie Gliomen, Brust-, Bauchspeicheldrüsen-, Prostata-, Darm- und Lungenkarzinomen sowie Lymphomen zu bewerten. Diese Forschungsergebnisse bestärken die Annahme, dass Cannabinoide in der Lage sein könnten, das Schicksal von Krebszellen in Bezug auf Überleben und Tod zu steuern, und dass sie daher gute Kandidaten für Krebstherapien sein könnten.

Auf dem Schwarz-weiß-Bild sind vergrößerte Krebszellen zu sehen. Im Hintergrund sind kleinere Krebszellen in Orange zu sehen.
Abb. 1: Krebszellen im Organismus.

Zusammenhang zwischen Entzündungen und Krebs

Krebs entsteht meist durch eine Kombination von genetischen Faktoren und äußeren Einflüssen wie chemischen, physikalischen oder biologischen Karzinogenen. Auch Alter und Lebensstil spielen bei der Krankheitsentstehung eine wichtige Rolle. So steigt das Risiko mit zunehmendem Alter, da die Reparaturmechanismen der Zellen weniger effektiv werden. Ungesunde Lebensgewohnheiten wie Rauchen, Alkoholkonsum, schlechte Ernährung und Bewegungsmangel erhöhen das Risiko weiter. Ebenso können chronische Entzündungen zur Krebsentstehung beitragen. Während Entzündungen normalerweise eine schützende Funktion haben, können lang anhaltende Entzündungsprozesse zu einer fördernden Umgebung für das Krebswachstum führen.

Im Tumorgewebe erzeugen Entzündungsmediatoren eine Reaktion, die entweder das Tumorwachstum hemmt oder es fördert, indem sie die schützende Immunantwort des Körpers unterdrücken. Ein zentraler Signalweg bei diesen Prozessen ist der sogenannte NF-kB-Signalweg, der Entzündungen und Zellüberleben steuert und unter Beteiligung des Wachstumsfaktors (EGF) Krebszellen resistent gegen Chemotherapie machen kann. Besonders im Zusammenhang mit Leberkrebs zeigt sich, dass chronische Entzündungen und Schäden eine Überaktivierung des Signalwegs fördern, was zu unkontrolliertem Zellwachstum und aggressivem Verhalten von Tumorzellen führt.[4, 5]

Cannabinoide wie CBD (Cannabidiol) scheinen eine hemmende Wirkung auf diese entzündungsfördernden Signalwege zu haben, indem sie die Aktivierung von bestimmten Signalwegen und anderen Wachstumsfaktoren reduzieren. Zudem können Cannabinoide auch die Tumorumgebung beeinflussen, indem sie die Produktion bestimmter Entzündungsbotenstoffe und die Rekrutierung von Immunzellen wie Makrophagen verringern. Dadurch werden das Tumorwachstum und die Bildung neuer Blutgefäße gehemmt.[6]

Darüber hinaus könnte der Rezeptor GPR55, der durch CBD aktiviert wird, eine Rolle bei der Regulierung von natürlichen Killerzellen (NK-Zellen) spielen, die wichtig für die Erkennung und Zerstörung von Krebszellen sind.[7]

Cannabinoide eröffnen somit neue Ansätze für die Behandlung von Krebs durch die Modulation von Entzündungs- und Wachstumsprozessen.

Zusammenhang zwischen dem Endocannabinoid-System und Krebs

Die Rolle des Endocannabinoid-Systems (ECS) in der Krebsbiologie ist umstritten. Einerseits wurde ein Anstieg der Cannabinoid-Rezeptoren CB1 und CB2 bei verschiedenen Krebsarten beobachtet, wenn auch mit unterschiedlichem Muster und Ausmaß. Andererseits hat sich in einem genetisch veränderten Mausmodell ohne CB1-Rezeptoren eine tumorunterdrückende Wirkung beim Darmkrebs gezeigt.[8]

In den meisten Studien wird jedoch über einen Anstieg von CB1- und CB2-Rezeptoren bei verschiedenen Krebsarten berichtet. So war der CB1-Rezeptor in bestimmten Leberkrebszellen (Hepatokarzinomen) und Hodgkin-Lymphomzellen stark erhöht. Außerdem wurde festgestellt, dass bei Eierstockkrebs, der von Epithelzellen ausgeht, mehr CB1-Rezeptoren vorhanden sind, je schwerer die Krankheit ist.[9, 10]

Der CB2-Rezeptor wurde hingegen verstärkt in Brustkrebszellen gefunden, die mit einem bestimmten Merkmal namens HER2+ in Verbindung stehen, sowie in Gliomen, einer Art von Hirntumor. Das könnte bedeuten, dass diese Rezeptoren bei der Entwicklung oder dem Fortschreiten dieser Krebsarten von Bedeutung sein könnten.[11, 12]

All diese Ergebnisse stützen die Hypothese, dass Cannabinoide in die Krebsbiologie eingreifen könnten, indem sie auf CB1- und CB2-Rezeptoren in einer Vielzahl von Krebsarten wirken. Da im Gegensatz zu Tetrahydrocannabinol (THC) das Cannabinoid CBD nicht mit hoher Affinität sowohl an CB1 als auch an CB2 bindet, muss die Forschung hier noch die molekularen Mechanismen der krebshemmenden Wirkung von CBD analysieren.

Auf dem schwarz-orangefarbenen Bild sind Cannabispflanzen, Krebszellen und ein Pipettenfläschen zu sehen, da es hier um Cannabis-Extrakte gegen Krebs geht.
Abb. 2: Cannabisextrakte gegen Cannabis.

Cannabis bei Krebs: Wirksamkeit von Extrakten

Frühere Studien haben gezeigt, dass sich Cannabis-Sorten in ihren medizinischen Eigenschaften sehr unterscheiden, was auf den Entourage-Effekt zurückzuführen ist – den synergistischen Effekt verschiedener Cannabinoide und Terpene.

In einer Studie analysierten Forscher 25 Cannabis-Extrakte mit hohen Konzentrationen von Tetrahydrocannabinol (THC) und verwendeten ein HCC1806-Plattenepithelkarzinom, eine Krebszelllinie, die aus einem Plattenepithelkarzinom der Brust isoliert wurde.

Die Wirksamkeit der Extrakte wurde durch Analyse der Expression von COX2 und IL6 getestet. Bei COX2 (Cyclooxygenase-2) handelt es sich um ein Enzym, das der Körper stärker produziert, wenn Zellen gereizt oder geschädigt werden, zum Beispiel bei Entzündungen oder einer Krebserkrankung. Hingegen ist IL6 (Interleukin-6) ein Signalstoff des Immunsystems, der ebenfalls bei Entzündungen oder Immunreaktionen verstärkt gebildet wird. So kann ein hoher IL6-Wert auf entzündliche Prozesse oder krankhafte Veränderungen hindeuten.

Durch die Messung dieser beiden Moleküle können Forscher erkennen, ob die getesteten Cannabis-Extrakte Entzündungen oder andere krankhafte Prozesse hemmen oder fördern. Dabei zeigen die Ergebnisse, dass einige Extrakte die Entzündungen verschlimmerten, indem sie die Produktion von COX2 und IL6 um das Zweifache erhöhten. Wiederum linderten andere Extrakte die Entzündungen und reduzierten die Bildung von COX2 und IL6 um mehr als das Fünffache.

Als Nächstes analysierten die Forscher die Konzentrationen von THC, CBD, CBG und CBN und von 20 wichtigen Terpenen sowie ihrer Effizienz bei der Hemmung des Krebswachstums und der Eindämmung von Entzündungen. Vor allem die Terpene Terpinen und Eukalyptol zeigten eine positive Wirkung. Zudem korrelierten die Terpene p-Cymol und β-Myrcen positiv mit der Hemmung der IL6-Expression, während Kampfer eine negative Korrelation aufwies. Hingegen konnte für COX2 keine signifikante Korrelation festgestellt werden.

Anschließend wurde eine Korrelationsanalyse zwischen Cannabinoiden und Terpenen durchgeführt. Hier gab es folgende positive Kombinationen:

  • α-Pinen und CBD
  • p-Cymol und CBGA
  • Terpenolen und CBGA
  • Isopulegol und CBGA

Aus den Ergebnissen schlussfolgerten die Forscher, dass die meisten Cannabis-Extrakte mit hohem THC-Gehalt eine krebshemmende Wirkung aufwiesen, während nur bestimmte ausgewählte Extrakte einen entzündungshemmenden Effekt zeigten. Das Vorhandensein bestimmter Terpene wie Terpinen, Eukalyptol, Cymol, Myrcen und Kampfer schienen zudem modulierende Auswirkungen auf die Aktivität von Cannabinoiden zu haben.[13]

Cannabis gegen Brustkrebs

Bei Frauen ist Brustkrebs die häufigste Krebserkrankung, der durch unkontrolliertes Wachstum von Zellen in der Brust entsteht. Dabei kann die Krankheit unterschiedliche Formen annehmen, abhängig davon, ob die Milchgänge oder die Drüsen betroffen sind.

Moderne Diagnosemethoden wie Mammografie und Biopsie helfen, die Krebserkrankung frühzeitig zu erkennen, was die Heilungschancen deutlich verbessert. Die Therapie umfasst meist eine Kombination aus Operation, Chemotherapie, Strahlentherapie und zielgerichteten Therapien, die individuell an die Krebspatienten angepasst werden. Dank den Fortschritten in Forschung haben sich die Überlebensraten in den letzten Jahrzehnten erheblich verbessert.

In verschiedenen Studien an Brustkrebsmodellen konnten THC und CBD sowie weitere Cannabinoide das Fortschreiten der Krebserkrankung hemmen. Hier zeigte sich die Wirkung von Cannabinoiden auf die Krebszellen auf unterschiedlichen Wegen.

Ausführliche Informationen zum Thema Brustkrebs und Cannabis als Medizin bietet dieser Artikel.

Cannabis gegen Hautkrebs

Hautkrebs ist ein Sammelbegriff für verschiedene Formen, wobei eine grobe Einteilung in den weißen und schwarzen Hautkrebs erfolgt. Dabei gehört der schwarze Hautkrebs (maligenes Melanom) zu den gefährlichsten Erkrankungen. Oftmals kommt es hier zu einer schnellen Metastasierung, was die Therapie erschweren kann.

Weißer Hautkrebs ist hingegen bei frühzeitiger Diagnose in der Regel gut behandelbar. Abhängig vom Typ und Stadium kommt meist eine Standardtherapie mit chirurgischer Entfernung, Strahlen- und/oder Chemotherapie zum Einsatz. Zudem kann die Behandlung auch zielgerichtete Therapien und eine Immuntherapie umfassen.

Das Endocannabinoid-System ist maßgeblich an der Aufrechterhaltung der Homöostase (Gleichgewicht) verschiedener Hautfunktionen wie Proliferation (Wachstum von Zellen), Differenzierung und Entzündungen beteiligt. Verschiedene Studien an Zelllinien und Tieren haben bereits gezeigt, dass Cannabinoide bei Hautkrebs nützlich sein könnten.

Alles Wichtige zum Thema Cannabis gegen Hautkrebs bietet dieser Artikel.

Cannabis gegen Glioblastom

Das Glioblastom ist ein aggressiver und häufig tödlicher Tumor im Gehirn, der aus den Gliazellen entsteht. Häufige Symptome sind Kopfschmerzen, neurologische Ausfälle, Krampfanfälle und Persönlichkeitsveränderungen, die je nach Lage des Tumors variieren können.

Die Behandlung kombiniert meist Operation, Strahlentherapie und Chemotherapie, zielt jedoch vor allem auf eine Lebensverlängerung ab, da eine vollständige Heilung in der Regel nicht möglich ist. Trotz Fortschritten in der Forschung bleibt die Prognose mit einer durchschnittlichen Überlebenszeit von 12 bis 18 Monaten nach der Diagnose schlecht.

Intensive Forschungsbemühungen konzentrieren sich auf neue Therapieansätze wie Immuntherapien und zielgerichtete Behandlungen. Medizinisches Cannabis steht ebenfalls im Fokus der Forschung.

Weitere Informationen zum Thema Cannabis gegen Glioblastom bietet dieser Artikel.

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Quellen

[1] Grimison P, Mersiades A, Kirby A et. al, Oral THC:CBD cannabis extract for refractory chemotherapy-induced nausea and vomiting: a randomised, placebo-controlled, phase II crossover trial. Ann Oncol. 2020 Nov;31(11):1553-1560. doi: 10.1016/j.annonc.2020.07.020. Epub 2020 Aug 13. PMID: 32801017, Download vom 29.12.2024 von https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32801017/

[2] Johnson JR, Burnell-Nugent M, Lossignol D et. al, Multicenter, double-blind, randomized, placebo-controlled, parallel-group study of the efficacy, safety, and tolerability of THC:CBD extract and THC extract in patients with intractable cancer-related pain. J Pain Symptom Manage. 2010 Feb;39(2):167-79. doi: 10.1016/j.jpainsymman.2009.06.008. Epub 2009 Nov 5. PMID: 19896326, Download vom 29.12.2024 von https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19896326/

[3] Munson AE, Harris LS, Friedman MA et. al, Antineoplastic activity of cannabinoids. J Natl Cancer Inst. 1975 Sep;55(3):597-602. doi: 10.1093/jnci/55.3.597. PMID: 1159836, Download vom 29.12.2024 von https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/1159836/

[4] Grivennikov SI, Karin M. Inflammation and oncogenesis: a vicious connection. Curr Opin Genet Dev. 2010 Feb;20(1):65-71. doi: 10.1016/j.gde.2009.11.004. Epub 2009 Dec 25. PMID: 20036794; PMCID: PMC2821983, Download vom 29.12.2024 von https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20036794/

[5] Tanaka K, Babic I, Nathanson D, Akhavan D et. al, Oncogenic EGFR signaling activates an mTORC2-NF-κB pathway that promotes chemotherapy resistance. Cancer Discov. 2011 Nov;1(6):524-38. doi: 10.1158/2159-8290.CD-11-0124. Epub 2011 Sep 13. PMID: 22145100; PMCID: PMC3229221, Download vom 29.12.2024 von https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22145100/

[6] Berasain C, Perugorria MJ, Latasa MU et. al, The epidermal growth factor receptor: a link between inflammation and liver cancer. Exp Biol Med (Maywood). 2009 Jul;234(7):713-25. doi: 10.3181/0901-MR-12. Epub 2009 May 8. PMID: 19429859, Download vom 29.12.2024 von https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19429859/

[7] Chiurchiù V, Lanuti M, De Bardi M et. al, The differential characterization of GPR55 receptor in human peripheral blood reveals a distinctive expression in monocytes and NK cells and a proinflammatory role in these innate cells. Int Immunol. 2015 Mar;27(3):153-60. doi: 10.1093/intimm/dxu097. Epub 2014 Oct 25. PMID: 25344934, Download vom 29.12.2024 von https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25344934/

[8] Wang D, Wang H, Ning W et. al, Loss of cannabinoid receptor 1 accelerates intestinal tumor growth. Cancer Res. 2008 Aug 1;68(15):6468-76. doi: 10.1158/0008-5472.CAN-08-0896. PMID: 18676872; PMCID: PMC2561258, Download vom 29.12.2024 von https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18676872/

[9] Mukhopadhyay B, Schuebel K, Mukhopadhyay P et. al, Cannabinoid receptor 1 promotes hepatocellular carcinoma initiation and progression through multiple mechanisms. Hepatology. 2015 May;61(5):1615-26. doi: 10.1002/hep.27686. Epub 2015 Feb 17. PMID: 25580584; PMCID: PMC4406817, Download vom 29.12.2024 von https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25580584/

[10] Benz AH, Renné C, Maronde E et. al, Expression and functional relevance of cannabinoid receptor 1 in Hodgkin lymphoma. PLoS One. 2013 Dec 9;8(12):e81675. doi: 10.1371/journal.pone.0081675. PMID: 24349109; PMCID: PMC3857220, Download vom 29.12.2024 von https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24349109/

[11] Eduardo Pérez-Gómez, Clara Andradas, Sandra Blasco-Benito et. al, Role of Cannabinoid Receptor CB2 in HER2 Pro-oncogenic Signaling in Breast Cancer, JNCI: Journal of the National Cancer Institute, Volume 107, Issue 6, June 2015, djv077, Download vom 29.12.2024 von https://academic.oup.com/jnci/article/107/6/djv077/871709?login=false

[12] Dumitru CA, Sandalcioglu IE, Karsak M. Cannabinoids in Glioblastoma Therapy: New Applications for Old Drugs. Front Mol Neurosci. 2018 May 16;11:159. doi: 10.3389/fnmol.2018.00159. PMID: 29867351; PMCID: PMC5964193, Download vom 29.12.2024 von https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC5964193/

[13] Li D, Ilnytskyy Y, Ghasemi Gojani E, Kovalchuk O et. al, Analysis of Anti-Cancer and Anti-Inflammatory Properties of 25 High-THC Cannabis Extracts. Molecules. 2022 Sep 16;27(18):6057. doi: 10.3390/molecules27186057. PMID: 36144796; PMCID: PMC9506243, Download vom 29.12.2024 von https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36144796/

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Autorin

Alexandra Latour

Alexandra Latour hat mehr als zehn Jahre Erfahrung als Redakteurin und freiberufliche Autorin in der Health-Care-Branche. Anfang 2017 übernahm sie die Stelle als stellvertretende Chefredakteurin bei Leafly Deutschland und eignete sich in den darauffolgenden Jahren eine umfangreiche Fachexpertise in den Themen medizinisches Cannabis und frei käufliche CBD-Produkte an. Inzwischen ist Alexandra in der Cannabis-Branche fest verwurzelt und setzt sich neben ihrer Haupttätigkeit als Medizinredakteurin für die Aufklärung ein. Bitte beachten: Die Inhalte der Artikel sind ausschließlich die persönliche Meinung der Autorin und spiegeln nicht zwingend die Ansichten des gesamten Teams wider.

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