Cannabis zur Bekämpfung von Hautkrebs

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Der weiße oder auch helle Hautkrebs ist die häufigste Form von bösartigen Hauttumoren und gilt als weniger gefährlich als der schwarze Hautkrebs, da er keine oder nur selten Metastasen in anderen Regionen des Körpers bildet. Unterschieden wird der helle Hautkrebs unter anderem in den Stachelzellkrebs (Plattenepithelkarzinom oder Spinaliom) und Basalzellkrebs (Basaliome).

Erste Anzeichen des Stachelzellkrebs sind Verhornungen (Hyperkeratose) mit rötlich-gelblicher Färbung, die sich in der Regel im Gesicht oder auf der Ohrenkante bilden. Wird eine solche Verhornung abgelöst, entsteht eine leichte Blutung. Am Rand ist die Haut durch eine Entzündung leicht gerötet. Im fortgeschrittenen Stadium werden die Verhornungen dicker, breiter und verfärben sich weißlich. Spätere Symptome sind warzig-höckerige und fest verwachsene Wucherungen.

Das Basalzellkarzinom bildet sich zwischen dem Haaransatz und der Oberlippe (zentrofazialer Bereich). An Armen oder Beinen treten Basaliome hingegen eher selten auf. Erste Symptome können kleine Knötchen (Papeln) sein, auf deren Oberfläche feine Blutgefäße zu erkennen sind. Im weiteren Verlauf bildet sich eine Mulde mit einem perlschnurartigen Rand (noduläres Basaliom).

Darüber hinaus gibt es weitere Varianten der Basalzellkarzinome, wie zum Beispiel das pigmentierte Basaliom, das stark pigmentiert ist und aufgrund dessen mit dem schwarzen Hautkrebs verwechselt werden kann.

Ursachen von weißem Hautkrebs

Wenn die Haut immer wieder ultravioletten Strahlen (UV-Licht) – egal, ob Sonne oder Solarium – ausgesetzt ist, erhöht sich das Risiko für hellen Hautkrebs. Unterteilt werden UV-Strahlen in UV-A (Wellenlänge zwischen 315 und 400 Nanometer), UV-B (Wellenlänge zwischen 280 und 315 Nanometer) und UV-C (Wellenlänge zwischen 100 und 280 Nanometer). Während UV-A die Haut im Solarium bräunt und diese auch vorzeitig altern lässt, sorgen die Strahlen UV-B im Sonnenlicht für die Hautbräunung. Hingegen werden die UV-C-Strahlen nahezu vollständig durch die Ozonschicht aus den Sonnenstrahlen Sonnenlicht herausgefiltert.

Die UV-Strahlung schädigt das Erbgut der Hautzellen, und wenn die Zellen diese Schäden nicht reparieren können, besteht die Gefahr, dass sie entarten und zu Krebszellen werden. Da die Haut Schäden durch eine UV-Bestrahlung nicht vergisst, kann Hautkrebs auch erst Jahre später nach wiederholtem, intensivem Sonnenbaden auftreten. Dabei hängt das Risiko vor allem vom Hauttyp ab. Helle Hauttypen sind potenziell mehr gefährdet, da ihre Haut weniger Melanin produziert.

Des Weiteren gibt es verschiedene Risikofaktoren, wie beispielsweise eine genetische Veranlagung oder der wiederholte Kontakt mit diversen Chemikalien oder Stoffen wie Arsen oder auch Nebenprodukte der Erdölverarbeitung. Zudem sind Personen mit einem geschwächten Immunsystem gefährdet.

Wie wird weißer Hautkrebs behandelt?

Wie die Therapie bei weißem Hautkrebs gestaltet wird, hängt von unterschiedlichen Faktoren, wie zum Beispiel vom Hautkrebstyp, der Größe des Tumors und wie weit dieser fortgeschritten ist. Auch das Alter der Betroffenen sowie der allgemeine Gesundheitszustand spielen bei der Planung der Therapie eine Rolle.

In der Regel erfolgt eine Operation, bei der der Chirurg das maligne Melanom möglichst vollständig sowie einen Saum von gesundem Gewebe rundherum entfernt (mikrografische Chirurgie). Damit steigt die Chance, dass alle Krebszellen entfernt werden. Zur Überprüfung erfolgte eine Gewebeuntersuchung unter dem Mikroskop.

Wenn das maligne Melanom nicht sehr tief in die Haut reicht, sondern nur oberflächlich vorhanden ist, gibt es andere Möglichkeiten als eine Operation. So kann der Arzt die kranke Hautstelle abschaben oder vereisen.

Sollte der Krebs ungünstig liegen, zum Beispiel in der Nähe der Augen oder sehr groß sein, kann auch eine Strahlentherapie zum Einsatz kommen. Auch eine photodynamische Therapie (PDT) kann zur Anwendung kommen. Hierbei wird die betroffene Hautstelle zunächst mit einem bestimmten Arzneimittel behandelt, das es lichtempfindlicher macht. Danach erfolgt die Bestrahlung mit einem sehr langwelligen Licht.

In einigen Fällen kann auch eine Chemotherapie angezeigt sein, vor allem dann, wenn der Krebs inoperabel ist oder sich bereits Tochtergeschwülste gebildet haben. Zur Anwendung kommt dann eine systemische Chemotherapie mit Zytostatika, entweder als Tabletten oder Infusionen. Eine lokale Chemotherapie wird hingegen angewendet, wenn der Hautkrebs örtlich begrenzt ist. Hierbei werden Zytostatika als Salbe aufgetragen, wodurch die Nebenwirkungen gering bleiben.

Zu den neueren Therapieoptionen gehört die Immuntherapie. Im Rahmen dieser Therapie wird die Creme mit dem Wirkstoff Imiquimod regelmäßig über mehrere Wochen aufgetragen, die das Immunsystem aktiviert. In der Folge greift dieses dann die Tumorzellen an, sodass Tumorareale ohne große Schmerzen und starke Nebenwirkungen beseitigt werden.

Was sind die Symptome von schwarzem Hautkrebs?

Im Gegensatz zum weißen Hautkrebs ist der schwarze Hautkrebs (malignes Melanom) nur gering verbreitet, aber dafür deutlich aggressiver. Dabei kann er überall auf der Haut entstehen, auch an Stellen, die kaum oder gar nicht dem Sonnenlicht ausgesetzt sind. Wie aggressiv sich der Krebs ausbreitet, hängt vor allem von der Form des schwarzen Hautkrebses ab. Es wird hier unter anderem zwischen den folgenden Hautkrebsarten unterschieden:

  • Superfiziell spreitendes Melanom (SSM): Das SSM kommt am häufigsten vor und zeigt sich in flachen und teils knotigen Veränderungen der Haut, meist am Rücken, der Brust oder den Extremitäten. Dabei kann die Farbe variieren und reicht von braun über blauschwarz bis hin zu grau oder rosa.
  • Noduläres Melanom (NM): Das NM ist der aggressivste Typ von schwarzem Hautkrebs und bildet sich in der Regel an den gleichen Hautstellen wie das SSM. Innerhalb weniger Monate entsteht ein knotiger, erhabener und blutender Tumor, der eine blaue bis dunkelbraune Farbe aufweist. Da er stark in die Tiefe wächst, hat das NM die schlechteste Prognose von allen Melanomen.
  • Lentigo-maligna-Melanom (LMM): Das LMM betrifft meist ältere Menschen, da sich diese Krebsart über Jahre bis Jahrzehnte entwickelt. Oftmals bildet sich Hautkrebs im Gesicht, am Hals, Händen oder Armen.

Was sind die Ursachen von schwarzem Hautkrebs?

Auch beim schwarzen Hautkrebs ist die Hauptursache das UV-Licht, das maligne Melanome hervorrufen kann. Zudem scheint es eine erbliche Veranlagung zu geben, da dieser Hautkrebs gehäuft in Familien auftritt. Daneben gelten die gleichen Risikofaktoren wie beim weißem Hautkrebs.

Des Weiteren tragen Menschen ein erhöhtes Erkrankungsrisiko, wenn bei ihnen früher ein Melanom entdeckt und behandelt wurde. Oftmals bildet sich ein neuer Tumor in den ersten fünf Jahren nach der Entfernung des ersten Melanoms.

In einigen Fällen kann sich ein Melanom auch aus einem Muttermal oder einem Leberfleck entwickeln, weshalb Muttermale und Leberflecke regelmäßig vom Hautarzt geprüft werden sollten. Zwar werden die Begriffe Muttermal und Leberfleck häufig synonym verwendet, es gibt jedoch einen Unterschied. Während Muttermale (Nävus) angeborene gutartige helle oder dunkle Hautwucherungen sind, handelt es sich bei Leberflecken (Pigmentnävus) um braune Hautveränderungen, die sich aus den Melanozyten (pigmentbildenden Hautzellen) entwickeln.

Wie wird schwarzer Hautkrebs behandelt?

Die Behandlung des schwarzen Hautkrebses orientiert sich an den Stadien, da sich hier frühzeitig Metastasen bilden können. Im ersten Schritt erfolgt die Operation sowie die Entnahme einer Gewebeprobe aus den benachbarten Lymphknoten (Wächterlymphknoten). Sollten die Lymphknoten befallen sein, werden diese ebenfalls entfernt. Meist werden dann weitere Behandlungen wie eine Chemo- oder Strahlentherapie empfohlen.

Ab einem bestimmten Tumorstadium kann auch eine Immuntherapie mit dem Wirkstoff Interferon-alpha zum Einsatz kommen, womit sich Mikrometastasen beseitigen lassen. Dies soll die Heilungschance erhöhen. Möglich ist im fortgeschrittenen Stadium zudem die Immuntherapie mit speziellen Antikörpern wie Nivolumab, die an Abwehrzellen andocken und sie so aktivieren, dass sie die Melanomzellen abtöten.

Eine neue Behandlung stellt die zielgerichtete Therapie dar, bei der Medikamente gegeben werden, die gezielt gegen die Hautkrebszellen wirken sollen. Wirkstoffe wie Dabrafenib sollen die Vermehrung von Krebszellen hemmen, ohne dass gesunde Zellen angegriffen werden. Allerdings funktioniert dies nur dann, wenn die Hautkrebszellen eine bestimmte genetische Veränderung aufweisen.

Hautkrebs: Krankheitsverlauf und Prognose

Der Krankheitsverlauf hängt insbesondere von der Hautkrebsform ab, denn einige bösartige Melanome wachsen nur langsam, während sich andere schnell ausbreiten und Tochtergeschwülste bilden. Deshalb gilt hier wie bei nahezu jeder Krebserkrankung: Je früher der Krebs entdeckt wird, desto besser sind die Chancen auf Heilung.

Krebserkrankung: Einsatz von Cannabisarzneimitteln

Cannabisarzneimittel werden seit Langem zur Linderung von durch eine Chemotherapie verursachten Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen und Appetitlosigkeit eingesetzt und können so die Lebensqualität der Patienten mit schweren Erkrankungen verbessern. Zur Verfügung stehen medizinische Cannabisblüten, Rezeptur- und Fertigarzneimittel, wobei die Anwendung nur in Absprache mit dem Arzt erfolgen sollte, da es zwischen Cannabisarzneimitteln und Medikamenten Wechselwirkungen auftreten können.

Auf dem Bild ist das vergrößerte, seitliche Profil einer Frau zu sehen, umringt von Cannabispflanzen, da es in dem Artikel um Hautkrebs und Cannabis geht.
Abb. 1: Cannabis könnte bei Hautkrebs krebshemmende Eigenschaften entfalten.

Zusammenhänge zwischen dem Endocannabinoid-System und der Hautgesundheit

Das Endocannabinoid-System (ECS) besteht aus einem komplexen Netzwerk aus Cannabinoidrezeptoren, endogenen Liganden (Endocannabinoide) sowie Enzymen für deren Synthese und Abbau. Auch die Cannabinoide wie Tetrahydrocannabinol (THC) oder Cannabidiol (CBD) aus der Cannabis-Pflanze interagieren mit dem Endocannabinoid-System, das mit der Aufrechterhaltung der Homöostase (Gleichgewicht) verschiedener Hautfunktionen wie Proliferation (Wachstum von Zellen), Differenzierung und Freisetzung von Entzündungsmediatoren verantwortlich ist.

Aufgrund ihrer Rolle bei der Regulierung dieser Prozesse wurden Cannabinoide bereits in verschiedenen Studien für die Behandlung von Hautkrebs untersucht. Demnach scheinen Cannabinoide das Potenzial zu besitzen, das Tumorwachstum durch die Induktion von Apoptose (Zelltod) und Autophagie zu hemmen. Autophagie („Selbstfressen“) ist ein Prozess, bei dem die Zelle beschädigte Organellen, fehlgefaltete Proteine oder andere zelluläre Abfallstoffe abbaut und recycelt.

Ein neuer Therapieansatz könnte darin bestehen, gezielt in die Signalwege der Zellen einzugreifen, insbesondere in solche, die durch Endocannabinoide reguliert werden. Endocannabinoide sind Cannabinoide, die der Körper selbst herstellt und die eine wichtige Rolle bei vielen Prozessen spielen, darunter Schmerzempfindung und Entzündungsreaktionen.

Forscher haben festgestellt, dass das Endocannabinoid-System bei Melanomen möglicherweise aus dem Gleichgewicht geraten ist. So konnten bei Patienten mit metastasierten Melanomen veränderte Endocannabinoid-Spiegel im Blut gemessen werden. Es wird angenommen, dass diese Veränderungen mit der Anzahl der Metastasen zusammenhängen könnten.[1]

Verringerung des Krebszellenwachstums

In Proben von Patienten zeigte sich, dass die Cannabinoid-Rezeptoren 2 (CB2) im Tumorgewebe häufiger vorkamen als in gesunden Hautzellen, sodass die CB2-Rezeptoren einen Einfluss auf die Entwicklung von Melanomen haben könnten.

Untersuchungen an menschlichen Melanomzellen im Labor und an Melanom-Modellen bei Mäusen zeigten zudem, dass die Rezeptoren CB1 und CB2 in den Tumorzellen aktiv sind. Durch die Aktivierung der Rezeptoren mit Cannabinoiden wie THC und der Verbindung WIN-68212-2 (synthetischer Cannabinoid-Agonist) konnte das Wachstum der Krebszellen verringert werden, und zwar durch die Hemmung des Signalweges AKT, der normalerweise dafür sorgt, dass Krebszellen überleben und sich vermehren. Gleichzeitig schützte diese Behandlung die gesunden Hautzellen.

Auch die Verbindung JWH-133 (synthetischer CB2-Agonist) konnte das Tumorwachstum bremsen sowie die Bildung neuer Blutgefäße verhindern, die den Tumor ernähren. Zudem konnte die Verbreitung von Tochtergeschwülsten reduziert werden. Dieser hemmende Effekt auf das Krebswachstum könnte darauf beruhen, dass die Zellteilung in einer bestimmten Phase des Zellzyklus (G1-S-Phase) verlangsamt wird. Zusätzlich wurde die Aktivität eines Proteins namens pRb, das für die Zellteilung wichtig ist, verringert.

Parallel untersuchten die Forscher in der Studie, ob die Cannabinoid-Behandlung die Melanomzellen direkt beeinflusste oder ob die Cannabinoid-Effekte mit einer möglichen immunbezogenen Reaktion zusammenhingen. Hier war die Anti-Tumor-Wirkung von WIN-68212-2 und JWH-133 Mäusen mit gesundem Abwehrsystem effizienter als bei Mäusen mit geschwächtem Abwehrsystem, was die Hypothese stützt, dass Cannabinoide aus der Cannabis-Pflanze möglicherweise die Immunantwort verstärken könnten, um das Tumorwachstum und -ausbreitung zu verhindern.[2]

Reduzierung der Invasivität von Tumoren

In weiteren Studien konnten Wissenschaftler feststellen, dass die Aktivierung der CB2-Rezeptoren durch die Substanz JWH-133 bestimmte Moleküle, die das Wachstum neuer Blutgefäße fördern, nicht nur die Bewegung und das Überleben von Zellen hemmte, sondern auch die Entstehung neuer Blutgefäße selbst. Dementsprechend konnte die Invasivität (Fähigkeit von Krebszellen, in benachbartes Gewebe einzudringen und es zu schädigen) der Tumore reduziert werden.[3]

Cannabidiol (CBD) gegen Hautkrebs

Forscher untersuchten die Wirksamkeit von CBD und dem Chemotherapeutikum Cisplatin in einem Mausmodell, bei dem Melanome durch die Injektion von Melanomzellen unter die Haut ausgelöst wurden. Hier zeigten die Ergebnisse, dass der Cannabis-Wirkstoff CBD das Potenzial besitzt, das Tumorwachstum zu verringern sowie die Lebensdauer der Mäuse zu verlängern. Zudem traten nach der Gabe von CBD weniger Nebenwirkungen auf als bei Cisplatin. Diese Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass CBD eine vielversprechende Option zur Behandlung von Melanomen sein könnte.[4]

Studien mit THC und CBD

Forscher untersuchten bei Mäusen mit Melanomen die Wirksamkeit von THC allein sowie in Kombination mit CBD. In beiden Fällen führte die Behandlung zu einer stärkeren Verringerung des Krebswachstums und einer Zunahme der Autophagie sowie der Apoptose als die Behandlung mit Temozolomid (Chemotherapeutikum).

Interessant war, dass die Forscher beobachteten, dass niedrigere THC-Dosen mit CBD die krebshemmende Wirkung in vitro (isolierte Krebszellen in einer Petrischale) verstärkte, aber THC allein die Lebensfähigkeit von Melanomzellen in vivo (Tierversuche) reduzierte.

Darüber hinaus berichteten die Forscher, dass CBD die Apoptose (Zelltod) durch die Produktion reaktiver Sauerstoffspezies (Nebenprodukte des normalen Zellstoffwechsels) sowie die Caspase-Aktivierung in Krebszellen induzierte. Caspase sind Enzyme, die den Zelltod einleiten. Dies deutet laut den Wissenschaftlern auf die vielfältigen und unterschiedlichen Wirkmechanismen der Cannabinoide hin.[5]

Fazit zu Cannabis gegen Hautkrebs

Obwohl die Zellstudien und Tierversuche vielversprechende Erkenntnisse bringen und Hoffnung machen, sind weitere Studien erforderlich, um den genauen Mechanismus der Antitumor-Wirkung von Cannabinoiden wie THC und CBD zu klären. Bislang sind die möglichen krebshemmenden Effekte beim Menschen noch nicht erwiesen, weshalb die Forschung weiter vorangetrieben werden sollte.

Ausführliche Informationen zum Thema Cannabis gegen Krebs können in diesem Artikel nachgelesen werden.

Die Inhalte dieses Artikels sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und stellen weder eine Beratung noch eine Anwendungsempfehlung für Medikamente, Cannabis oder andere Produkte dar. Auch dienen die Inhalte nicht zur Erstellung einer eigenständigen Diagnose oder Auswahl einer Behandlungsmethode. Für Schäden oder Ähnliches, die durch die Nutzung der Inhalte entstehen, kann Greensby weder direkt noch indirekt haftbar bzw. zur Verantwortung gezogen werden. Wir empfehlen grundsätzlich, das Gespräch mit einem Arzt zu suchen.

FAQs

Wie schnell muss man Hautkrebs behandeln?

Je schneller die Diagnose gestellt und der Krebs behandelt wird, desto besser sind meist die Heilungschancen. Dementsprechend wichtig ist ein regelmäßiges Hautscreening bei einem Dermatologen, sodass Erkrankungen möglichst früh erkannt werden.

Wie gut ist Hautkrebs heilbar?

Es gibt verschiedene Hautkrebsarten, wobei der schwarze Hautkrebs zu gefährlichsten Formen gehört. Wie gut der Krebs behandelbar ist, hängt immer von verschiedenen Faktoren ab, wie beispielsweise davon, ob sich bereits Tochtergeschwülste gebildet haben. Es steht jedoch eine Vielzahl an medizinischen Verfahren für die Behandlung des Hautkrebses zur Verfügung.

Was kann Cannabis alles heilen?

Die Cannabis-Pflanze und ihre Cannabinoide wie THC und CBD können bei verschiedenen Krankheiten therapeutisch nützlich sein, jedoch ist Cannabis kein Heilmittel. Studien und Untersuchungen weisen auf potenzielle krebshemmende Eigenschaften hin und machen Hoffnung, jedoch lässt sich hieraus noch keine Wirksamkeit ableiten. Hier muss noch viel Forschung betrieben werden.

Quellen

[1] Blázquez C, Carracedo A, Barrado L et. al, Cannabinoid receptors as novel targets for the treatment of melanoma. FASEB J. 2006 Dec;20(14):2633-5. doi: 10.1096/fj.06-6638fje. Epub 2006 Oct 25. PMID: 17065222, Download vom 27.12.2024 von https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17065222/

[2] Simmerman E, Qin X, Yu JC et. al, Cannabinoids as a Potential New and Novel Treatment for Melanoma: A Pilot Study in a Murine Model. J Surg Res. 2019 Mar;235:210-215. doi: 10.1016/j.jss.2018.08.055. Epub 2018 Oct 30. PMID: 30691796, Download vom 27.12.2024 von https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30691796/

[3] Haskó J, Fazakas C, Molnár J et. al, CB2 receptor activation inhibits melanoma cell transmigration through the blood-brain barrier. Int J Mol Sci. 2014 May 8;15(5):8063-74. doi: 10.3390/ijms15058063. PMID: 24815068; PMCID: PMC4057719, Download vom 27.12.2024 von https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24815068/

[4] Blázquez C, Casanova ML, Planas A et. al, Inhibition of tumor angiogenesis by cannabinoids. FASEB J. 2003 Mar;17(3):529-31. doi: 10.1096/fj.02-0795fje. Epub 2003 Jan 2. PMID: 12514108, Download vom 27.12.2024 von https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/12514108/

[5] Galeano M, Vaccaro F, Irrera N et. al, Melanoma and cannabinoids: A possible chance for cancer treatment. Exp Dermatol. 2024 Jul;33(7):e15144. doi: 10.1111/exd.15144. PMID: 39039940, Download vom 27.12.2024 von https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39039940/

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Autorin

Alexandra Latour

Alexandra Latour hat mehr als zehn Jahre Erfahrung als Redakteurin und freiberufliche Autorin in der Health-Care-Branche. Anfang 2017 übernahm sie die Stelle als stellvertretende Chefredakteurin bei Leafly Deutschland und eignete sich in den darauffolgenden Jahren eine umfangreiche Fachexpertise in den Themen medizinisches Cannabis und frei käufliche CBD-Produkte an. Inzwischen ist Alexandra in der Cannabis-Branche fest verwurzelt und setzt sich neben ihrer Haupttätigkeit als Medizinredakteurin für die Aufklärung ein. Bitte beachten: Die Inhalte der Artikel sind ausschließlich die persönliche Meinung der Autorin und spiegeln nicht zwingend die Ansichten des gesamten Teams wider.

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