Studie: Hirnschäden durch zu frühes Kiffen

Eine Studie der Johns Hopkins University School of Medicine lässt vermuten, dass THC die Struktur von spezialisierten Immunzellen im Gehirn verändern kann. Diese Strukturveränderung könnte mit einer erhöhten genetischen Veranlagung für Schizophrenie verbunden sein. Die Forschung an Labormäusen zeigte, dass THC den programmierten Zelltod in Mikroglia-Zellen um 30-40 % erhöhen kann. Diese Mikroglia-Zellen seien auch beim Menschen an der neuronalen Reifung des Gehirns beteiligt und eine Abnahme der gesunden Mikroglia könne das Gedächtnis, das Sozialverhalten, die Entscheidungsfindung und andere exekutive Funktionen des Gehirns in ihrer Funktionsweise stören, erklärten die Fachleute. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass der Konsum von Cannabis in der Jugend langfristige negative Auswirkungen haben könnte.
Quellenverzeichnis
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1 https://www.eurekalert.org/news-releases/1005868
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