Cannabis Pflanze kaufen – der ultimative Guide 2025

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Die ultimative Kaufberatung für Cannabispflanzen 2025 – Sortenvergleich, Expertenmeinungen & Insider-Tipps

Seit der Legalisierung im April 2024 ist der Anbau von drei Cannabis-Pflanzen pro volljähriger Person legal. Wunderbar, dann kanns ja endlich losgehen! Aber trotzdem bleiben, auch fast ein Jahr nach der Gesetzesänderung, nach wie vor viele Fragen offen: Ab wann gilt eine Pflanze überhaupt als “Pflanze”, wann noch als “Steckling” oder “Sämling”? Und, besonders für die Grower sehr interessant: Woher bekommt man überhaupt eine Cannabispflanze, wenn man sie nicht selbst aus einem Samen ziehen möchte?

Der wohl einfachste Weg: Im Laden vor Ort kaufen! Tatsächlich bieten manche Grow- und Headshops in Deutschland Cannabispflanzen an, meistens in Form von Stecklingen. Warum nur manche? Tatsächlich ist der Handel mit Cannabispflanzen in Deutschland etwas kompliziert… Theoretisch darf man ja nur drei Pflanzen besitzen, diese müssen außerdem Zuhause stehen. Wie kann es dann sein, dass in manchen Läden hunderte Stecklinge stehen und die Polizei trotzdem nicht eingreift?

Die Lücke im Gesetz…

Tatsächlich gibt es im Cannabisgesetz eine kleine Lücke, die man aber erstmal finden muss: Cannabis ist zwar offiziell verboten, es gibt jedoch Ausnahmen: Einerseits eben die oben erwähnten “drei Pflanzen”, andererseits fällt aber auch “Vermehrungsmaterial”, genau wie CBD oder Nutzhanf, nicht unter das Verbot. Als “Vermehrungsmaterial” werden im Gesetz sowohl “Samen” als auch “Stecklinge” definiert. Was ein “Steckling” wiederum ist, wird ebenfalls definiert: “Jungpflanzen oder Sprossteile von Cannabispflanzen, die (…) über keine Blütenstände oder Fruchtstände verfügen.”

Für einige Händler ist der Fall damit eindeutig: Alles, was nicht blüht, ist komplett legal, ohne Mengenbeschränkung! Und tatsächlich: Wenn man die Definition im Gesetz zu 100% anwendet, ist jede Cannabispflanze legal, solange sie nicht blüht. Erst DANN greift die *3-Pflanzen-pro-Person-*Regelung. Diese Stellung vertritt beispielsweise auch der Deutsche Hanfverband.

Manchen Händlern ist das aber nach wie vor zu heikel! Zudem ist die Lagerung von Stecklingen natürlich viel arbeits- und kostenintensiver als bei Samen, die einfach in einer Schublade gelagert werden können, während Stecklinge jeden Tag gegossen werden müssen, weiter wachsen und Licht benötigen. Samen bekommt man daher gefühlt in jedem Kiosk, Stecklinge nur in manchen Growshops.

Aber zum Glück gibt es das Internet… Wir bieten bei Greensby einen direkte Zugang zum Webshop von bushdoctor.at, einem in Österreich ansässigen Stecklings- und Samenhändler mit über 25 Jahren Erfahrung! Schaut auch gerne mal im Sales vorbei, dort gibt´s immer wieder saftige Angebote!

Pflanzen online bestellen

In Österreich ist der Verkauf von Steck- und Sämlingen seit vielen Jahren legal und es hat sich eine florierende Branche entwickelt. Auch hier gilt: Solange eine Pflanze keine Blüten hat, fällt sie nicht unter das Cannabisverbot. Die Hersteller dort versenden die Steck- und Sämlinge zum Glück auch nach Deutschland. Ein großer Vorteil: Da der Markt in Österreich schon viel länger existiert, ist der Preis für Cannabispflanzen deutlich günstiger als in Deutschland, auch wenn man die Versandkosten mit einberechnet. Außerdem sind die Steckling oft von besserer Qualität, was auch der langjährigen Erfahrung der Hersteller zuzuschreiben ist.

Wie viele Cannabispflanzen darf ich bestellen?

Theoretisch kannst Du unendlich viele Pflanzen und Samen bestellen, realistisch darfst Du aber eh nur drei in die Blüte schicken, insofern rate ich Dir zu 4-5 Pflanzen, wovon Du dann die 3 vitalsten in die Blüte schicken kannst.

Die Pflanzen überstehen den Versand normalerweise komplett unbeschadet, die Shop-Betreiber machen das ja nicht zum ersten Mal! Wenn doch mal etwas schief geht: Direkt beim Empfang des Paketes ein Foto machen, dann bekommst Du in 99,9% der Fälle kostenlosen Ersatz!

Bezahlt wird in den allermeisten Fällen auf Vorkasse, was bei einem “lebendigen” Produkt wie Stecklingen normal ist: Pakete, die auf Nachname bestellt werden, werden öfter nicht angenommen und gehen dann zurück an den Shop, die Stecklinge überleben das hin und her meist nicht, der Shop bleibt auf dem finanziellen Verlust sitzen.

Sativa, Indica oder Hybrid?

Die Unterscheidung in “Cannabis Sativa” und “Cannabis Indica” geht auf den Naturforscher  Carl von Linné zurück, der die Pflanze als erster klassifizierte, und bezieht sich in erster Linie auf die äußeren Wachstumsmerkmale: Eine typische “Sativa” wächst eher hoch und schmal, die Blüten sind nicht so dicht und eher länglich, die Blütezeit ist im Vergleich zu Indica-Genetiken etwas länger. Eine typische “Indica” wächst hingegen eher klein und gedrungen, hat runde, dichte Blüten und wirkt insgesamt “gestauchter” als eine Sativa-Pflanze.

Aus wissenschaftlicher Sicht ist man sich heute aber nicht ganz so einig, ob diese Einordnung korrekt ist. Offiziell gibt es heute “nur” die Art Cannabis Sativa L., Cannabis Indica wird als Unterart von Cannabis Sativa L. bezeichnet, das L. steht in diesem Fall für den oben erwähnten Forscher “Linné”.

Bis vor einiger Zeit galt noch der Mythos, dass Cannabis Sativa eher aufputschend wirken würden, wohingegen Indica-Sorten eher beruhigend und entspannend wirken sollen. Die Forschung hat aber immer wieder gezeigt: Die unterschiedlichen Wirkungen von Cannabis hängen nicht mit der Genetik zusammen, sondern nur mit der Wirkstoff- und Terpenkonzentration. Diese fällt zwar bei jeder Sorte anders aus, jedoch gibt es keine Hinweise darauf, dass bestimmte Wirkstoffprofile ausschließlich bei Sativa- oder Indica-Sorten vorkommen.

Besonders in der Grow-Branche werden die Begriffe aber nach wie vor verwendet und dienen quasi als Orientierung, was man von dieser Genetik zu erwarten hat: Indica klein und buschig, sativa groß und ausladend. Ausnahmen bestätigen die Regel…

Cannabis Stecklinge vs. Sämlinge

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Samen und einem Steckling? Gibt es überhaupt einen? Fakt ist: Viele kennen den Unterschied nicht und verwenden die beiden Begriffe synonym. Dabei gibt es einen riesigen Unterschied: “Sämlinge” stammen, wie der Name schon andeutet, immer aus einem Samen.

Ein “Steckling” ist hingegen der abgeschnittene Teil einer sogenannten “Mutterpflanze”, der neu bewurzelt wurde. Dafür werden die Aststücke in Anzuchtblöcke “gesteckt”, daher der Name. Der Vorteil von Stecklingen: Sie sind genetisch betrachtet ein Klon der Mutterpflanze und haben die selbe Genetik wie die Mutterpflanze.

Samen entstehen hingegen aus der Kreuzung von zwei Elternsorten und tragen so immer eine Mischung aus zwei verschiedenen Genpools in sich. Somit bekommt man, wenn man beispielsweise 100 Samen einer Sorte einsetzt, nie 100 komplett gleich aussehende Pflanzen, die sich auch in Faktoren wie der Erntezeit oder dem Ertrag unterscheiden.

Mit Stecklingen umgeht man dieses Problem: Theoretisch kann man 100 Stecklinge von einer Mutterpflanze schneiden und erhält so dann auch 100 Pflanzen, die sich vom Wachstumsverhalten sehr ähnlich sind und auch ungefähr zum gleichen Zeitpunkt reif sein werden.

Was für Dich die beste Variante ist, hängt natürlich von Deinem Setup und Deinen selbst gesteckten Zielen ab: Wenn Du möglichst schnell immer wieder ernten willst und Dir außerdem wichtig ist, dass Du eine bestimmte Sorte haben willst, solltest Du Dir Stecklinge von einer Sorte kaufen.

Wenn Dir die Zeit zwar wichtig ist, Du aber auch ein bisschen verschiedene Sorten haben willst, kannst Du Dir entweder verschiedene Stecklinge oder Sämlinge kaufen.

Samen oder Steckling/Sämling?

Ein großer Vorteil von Stecklingen und Sämlingen gegenüber Samen: Man spart sich, wenn man sie extern zukauft, ca. 2-3 Wochen Zeit für die Aufzucht und kann die Pflanzen oft direkt in die Blüte schicken. Bei Stecklingen von anständigen Züchtern kann man sich außerdem sicher sein, dass man eine gute, vorselektierte Genetik bekommt.

Besonders für Anfänger kann es durchaus sinnvoll sein, lieber direkt einen Steckling oder Sämling zu kaufen, anstatt teures Saatgut für die ersten Keimversuche zu verschwenden…

Bei Dir wollen die Samen einfach nicht keimen? Kauf Dir einfach mal 500g (keimfähige!) Nutzhanf-Samen aus dem Bioladen, damit kannst Du dann günstig experimentieren, bis Du den Dreh raus hast!

Feminisierte oder reguläre Cannabissorten?

Der Unterschied zwischen regulären und feminisierten Cannabissorten liegt in ihrem genetischen Geschlecht und der Wahrscheinlichkeit, weibliche Pflanzen zu erhalten. Die allermeisten Sorten auf dem Markt werden als “feminisierte” Samen angeboten, da diese schlichtweg öfter gekauft werden. Manche, meistens eher professionelle Züchter, bieten ihre Samen aber auch als “reguläres” Saatgut an, um Fans die Nach- und Weiterzucht der Sorten zu ermöglichen.

Reguläre Samen:

Reguläre Cannabissamen sind nicht genetisch verändert und produzieren sowohl männliche als auch weibliche Pflanzen im Verhältnis von etwa 50:50. Das bedeutet, dass ein Teil der Pflanzen männlich sein wird, was für die Zucht und Samenproduktion wichtig ist, aber für den Anbau von Blüten unerwünscht sein kann. Männliche Pflanzen bestäuben weibliche Pflanzen, wodurch diese Samen in den Blüten produzieren. Zum Konsum eignen sich solche Blüten eigentlich nicht mehr, dafür kann man so neue Kreuzungen erschaffen und die genetische Vielfalt der Elternsorten in einer neuen Sorte vereinen. Manche Grower behaupten außerdem, dass reguläres Saatgut insgesamt von besserer Qualität ist: Die Pflanzen wachsen vitaler und sind von der Genetik her “stabiler” als feminisierte Sorten. Wenn man beispielsweise eine Mutterpflanze ziehen möchte, um selbst Stecklinge zu gewinnen, sollte man diese aus einer regulären Sorte ziehen.

Feminisierte Samen:

Feminisierte Cannabissamen sind so gezüchtet, dass sie mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit (fast 99,99%!) weibliche Pflanzen hervorbringen. Sie entstehen durch chemische Verfahren, bei denen weibliche Pflanzen zum zwittern, also zum Bilden von männlichen Blüten angeregt werden. Die Pflanze bestäubt sich dann selbst, wodurch Samen ohne männliche Chromosomen erzeugt werden. Diese Samen sind besonders für Grower interessant, die ausschließlich Blüten ernten möchten, ohne sich um die Entfernung männlicher Pflanzen kümmern zu müssen.

Wenn Du beispielsweise einfach nur drei Pflanzen in einem kleinen Zelt anbauen möchtest, solltest Du feminisiertes Saatgut verwenden! Mit regulärem Saatgut siehst Du sonst erst in der Blütephase, ob und wie viele Pflanzen Du aussortieren musst! Mit ordentlich Pech sind bei drei Pflanzen sogar nur männliche dabei und Du musst komplett von neuem starten.

Photoperiodisch vs. Autoflower

Der Unterschied zwischen photoperiodischen und autoflowering Cannabissorten liegt in der Art, wie sie in die Blütephase übergehen.

Photoperiodische Sorten:

Photoperiodische Cannabissorten benötigen eine Veränderung der Lichtstunden, um in die Blüte zu gehen. In der Natur geschieht das im Herbst, wenn die Tage kürzer werden. Beim Indoor-Anbau wird dieser Effekt künstlich durch eine Umstellung des Lichtzyklus (meist von 18 Stunden Licht auf 12 Stunden Licht pro Tag) ausgelöst. Diese Sorten bieten oft höhere Erträge und mehr Kontrolle über das Wachstum, benötigen aber eine gezielte Lichtsteuerung. Realistisch muss man aber sagen: Man muss als Grower lediglich EIN mal pro Durchgang den Lichtrhythmus ändern, damit sollten selbst Anfänger nicht überfordert sein…

Wenn man photoperiodische Sorten “outdoor”, also im Freien anbaut, beginnen diese erst im Herbst mit der Blütephase. Besonders in Mitteleuropa können die Nächte dann schon etwas kalt und feucht sein, die Schimmelgefahr steigt dann also stark an…

Autoflowering Sorten:

Autoflowering Sorten (auch „Automatics“ oder “selbstblühend” genannt) blühen unabhängig vom Lichtzyklus automatisch nach einer bestimmten Zeit, meist nach 3–5 Wochen Wachstum. Sie enthalten die Genetik von Cannabis ruderalis, einer Wildart, die sich an extreme Klimabedingungen angepasst hat. Dadurch sind Autoflowers robuster, haben eine kürzere Lebensdauer und eignen sich besonders für Anfänger oder Outdoor-Grower, die sich nicht um Lichtsteuerung kümmern möchten. Allerdings haben sie oft kleinere Erträge und einen etwas geringeren THC-Gehalt als photoperiodische Sorten.

Insgesamt wurden Autoflower-Genetiken eher für den Anbau im Freien entwickelt: Wenn man die Pflanzen im Mai nach draußen stellt, kann man schon im Juli die erste Ernte einfahren! Da die Pflanzen außerdem nicht so dicht und gedrungen wachsen wie photoperiodische Sorten, ist das Schimmelrisiko noch mal ein Stückchen minimiert.

Autoflower-Genetiken sind eine relativ junge Erfindung und teils noch etwas instabil und stressanfällig. Sie brauchen meist etwas weniger Dünger und sollten von Anfang am im “Endtopf” gezogen werden, also nicht umgetopft werden.

Die 5 besten Autoflowering Samen

Critical Orange Punch Auto, Dutch Passion

Auto Critical Orange Punch stammt von Dutch Passion und kombiniert die Genetik von Grandaddy Purps, Orange Bud und Elite XXL Auto Kritikal Bilbo. Die Blüten verströmen einen intensiven Zitrusduft mit süßen und erdigen Noten. Diese selbstblühende Sorte wächst kräftig und entwickelt in kurzer Zeit große, harzige Blüten. Ihr High soll laut Hersteller ausgeglichen wirken, entspannen und gleichzeitig die Stimmung heben. Damit eignet sie sich für stressfreie Momente zu jeder Tageszeit.

Super Skunk Automatic, Sensi Seeds

Super Skunk Automatic von Sensi Seeds ist eine selbstblühende, indicadominante Sorte, die unabhängig vom Lichtzyklus blüht. Sie wächst moderat in der Höhe und erreicht in durchschnittlicher Blütezeit ihr volles Potenzial. Laut Hersteller liefert sie eine solide Ernte und kann auch in gemäßigten Klimazonen erfolgreich im Freien angebaut werden. Die Blüten sollen für ein intensives, entspannendes Indica-Erlebnis sorgen. Zudem wurde Super Skunk Automatic bereits mit einem Cannabis Cup ausgezeichnet.

Sensi Skunk Automatic, Sensi Seeds

Sensi Skunk Automatic von Sensi Seeds ist eine robuste, indicadominante Sorte, die unabhängig vom Lichtzyklus blüht. Sie bleibt kompakt, hat eine kurze Blütezeit und eignet sich laut Hersteller auch für kühlere Klimazonen. Trotz ihrer geringen Höhe soll sie eine solide Ernte liefern. Die Blüten versprechen ein klassisches Indica-Erlebnis mit entspannender Wirkung. Zudem wurde Sensi Skunk Automatic bereits mit einem Cannabis Cup ausgezeichnet.

Royal Gorilla, Royal Queen Seeds

Royal Gorilla ist eine feminisierte Sorte mit einem THC-Gehalt von 27%, die aus Sour Dubb, Chem Sis und Chocolate Diesel hervorgegangen ist. Sie wächst mittelgroß und erreicht in 8 bis 10 Wochen ihre Blüte. Die Erträge sollen sowohl indoor als auch outdoor beachtlich sein. Laut Hersteller erzeugt sie eine ausgeglichene Wirkung, die beruhigend wirkt und gleichzeitig für klare Gedanken sorgt. Das Aroma kombiniert Noten von Diesel, Kiefer, Schokolade und fruchtigen Akzenten.

Purple Punch Auto, Fast Buds

Purple Punch Auto ist eine indicadominierte, selbstblühende Sorte mit bis zu 24% THC, die laut Hersteller ein motivierendes High bietet, bevor sie tief entspannend wirkt. Sie erreicht bis zu 150 cm Höhe und liefert Erträge von bis zu 600 g/m². Die dichten, harzreichen Blüten sollen in violetten und magentafarbenen Tönen schimmern. Ihr Geschmack wird als süß-herb mit Noten von Blaubeermuffin und Kirsche beschrieben. Damit ist sie eine leistungsstarke Autoflower, die sowohl optisch als auch aromatisch überzeugt.

Welche Cannabissamen für Anfänger?

Für Anfänger im Anbau eignen sich vor allem robuste und pflegeleichte Sorten, die widerstandsfähig gegenüber Schädlingen, Krankheiten und Schwankungen in Umweltbedingungen sind. Ganz grob kann man sagen: Je älter eine Sorte ist, desto stabiler und “besser” ist die Genetik. Hier sind einige Kriterien und Sortenempfehlungen:

Kriterien für anfängerfreundliche Sorten:

Autoflowering oder robuste photoperiodische Sorten: Autoflowers sind pflegeleichter, photoperiodische Sorten bieten aber mehr Kontrolle.

Hohe Widerstandsfähigkeit: Gegen Schädlinge, Schimmel und Temperaturschwankungen.

Einfaches Nährstoffmanagement: Sorten, die nicht besonders empfindlich auf Über- oder Unterdüngung reagieren.

Geringer Pflegeaufwand: Sorten, die keine aufwendigen Techniken wie Beschneiden oder Stützen erfordern.

Empfohlene Sorten für Anfänger:

Autoflowering Sorten: einfachste Option für Einsteiger

Photoperiodische Sorten: mehr Kontrolle, aber etwas anspruchsvoller als Autos

Wenn es wirklich um den einfachsten Einstieg geht, sind Autoflowering Sorten die beste Wahl, da sie keine Lichtsteuerung benötigen und schneller fertig sind. Wer sich langfristig mit dem Anbau beschäftigen will, kann auch robuste photoperiodische Sorten in Betracht ziehen.

Welche Cannabissamen für Fortgeschrittene?

Für Profis eignen sich vor allem anspruchsvollere Sorten, die entweder ein hohes Maß an Pflege, spezielle Anbautechniken oder eine präzise Steuerung von Klima, Nährstoffen und Licht erfordern. Diese Sorten bieten oft außergewöhnliche Aromen, hohe Potenz oder besonders große Erträge, sind aber empfindlicher gegenüber Umweltveränderungen oder benötigen spezielle Techniken wie LST (Low Stress Training), ScrOG (Screen of Green) oder Supercropping für optimale Ergebnisse.

Kriterien für “Profisorten”:

  • Hohe Erträge und Potenz, aber nur mit optimaler Pflege!
  • Genaue Anforderungen an Klima und Nährstoffe!
  • Längere Blütezeiten, die Geduld und vor allem Erfahrung erfordern!
  • Empfindlichkeit gegenüber Stress, erfordert präzises Handling!

Empfohlene Sorten für Profis:

Photoperiodische Sorten: Maximale Kontrolle und Potenz

Barney`s Farm – Biscotti Mintz: Biscotti Mintz kombiniert die kraftvolle Cookies- und OG Kush-Genetik mit einem exklusiven Mintz-Phenotyp. Die indicadominante Sorte überzeugt mit intensiver Potenz, cremigem Minzaroma und außergewöhnlicher Trichom-Produktion. Während der Reifung zeigt die Pflanze ein Farbenspiel aus Lila, Orange und Grün, das die dichten, dunkelgrünen Buds optisch abrundet.

Paradise Seeds – Tangerine Sorbet: Tangerine Sorbet ist eine schnell reifende Cali-Sorte mit starker Performance und intensiver Potenz. Als Weiterentwicklung der beliebten Wappa kombiniert sie bewährte Genetik mit einem terpengesättigten Profil aus den USA. Ihr Aroma ist prickelnd, ihre Wirkung bewusstseinsverändernd – eine kraftvolle Sorte!

Royal Queen Seeds – Wedding Gelato: Wedding Gelato entstand aus einer harmonischen Kreuzung mehrerer erstklassiger Sorten. Sie vereint die besten Eigenschaften ihrer Eltern und liefert eine potente sowie geschmacksintensive Erfahrung. Das süße Aroma von Gelato trifft auf würzige Noten von Wedding Cake und sorgt für ein ausgewogenes Genusserlebnis.

Autoflowering Sorten für Experten: Maximale Potenz bei begrenztem Platz

Profis wählen oft photoperiodische Sorten, da sie mehr Kontrolle bieten und bei richtiger Pflege höhere Erträge und bessere Qualität liefern. Viele Experten setzen auch auf eigene Kreuzungen oder exotische Landrassen, um seltene Aromen und spezielle Wirkungen zu erzielen.

Indoor oder Outdoor Cannabis anbauen?

Unserer Meinung nach ist diese Frage kein “entweder – oder”! Wer die Möglichkeit hat, sollte im Sommer natürlich die legale Anzahl an Pflanzen auf dem Balkon/im Garten stehen haben! Und spätestens im Herbst muss man, wenn man sich weiterhin selbst versorgen möchte, indoor anbauen, das Wetter lässt einem schlichtweg keine andere Wahl!

Cannabissamen werden seit Jahren gezielt für Indoor- bzw. Outdoor-Anbaubedingungen gezüchtet, da die jeweiligen Umgebungen sehr unterschiedliche Herausforderungen und Ansprüche an die Pflanzen stellen, die man als Grower beachten muss.

Genetische Selektion und Zuchtzielsetzung

Indoor-Samen: Züchter wählen hier genetische Merkmale aus, die in einem kontrollierten Umfeld (konstante Temperatur, regulierte Luftfeuchtigkeit, intensive Beleuchtung) optimal zur Geltung kommen. Indoor-Sorten produzieren oft sehr dichte, harzreiche Blüten und erreichen unter optimalen Bedingungen hohe Erträge pro Quadratmeter. Diese Pflanzen benötigen jedoch eine präzise Steuerung der Umweltparameter, da sie empfindlich auf Schwankungen reagieren.

Outdoor-Samen: Outdoor-Sorten müssen einer Vielzahl von Einflüssen standhalten – von wechselndem Wetter über Temperaturschwankungen bis hin zu unvorhersehbaren Feuchtigkeitsbedingungen. Daher werden sie so selektiert, dass sie robust, widerstandsfähig und anpassungsfähig sind.

Schimmelresistenz und Blütentextur

Blütenstruktur: Outdoor-Sorten entwickeln oft „fluffigere“ oder weniger kompakte Blüten. Diese lockere Struktur ermöglicht einen besseren Luftaustausch, wodurch Feuchtigkeit schneller abtransportiert wird und sich weniger Kondenswasser ansammeln kann. Ein solcher „offener“ Blütenbau senkt das Risiko, dass Schimmelpilze Fuß fassen können.

Genetische Widerstandsfähigkeit: Durch die natürliche Selektion im Freien über Generationen hinweg entwickeln sich Gene, die gegen Schimmel und andere Krankheitserreger Schutz bieten. Dichte Indoor-Blüten, die in einem sehr kontrollierten und oft trockenen Umfeld gezüchtet werden, sind dagegen häufig weniger auf Schimmelresistenz optimiert.

Umgang mit Schädlingen im Freien

Natürliche Balance: In ökologisch vielfältigen Outdoor-Umgebungen spielt die Biodiversität eine wichtige Rolle. Natürliche Fressfeinde und ein ausgeglichenes Ökosystem helfen, Schädlingspopulationen in Schach zu halten. Outdoor-Samen werden daher auch so gezüchtet, dass sie gegenüber Schädlingen resilient sind, was in einem stabilen, ökologischen Umfeld besonders vorteilhaft ist. Mit einem “ökologischen Umfeld” ist ganz konkret der Ort gemeint, an dem die Pflanze angebaut wird: Auf einem Balkon im 15. Stock in Berlin-Mahrzahn werden deutlich seltener nützliche Insekten vorbeischwirren als beispielsweise in einem nachhaltig gestalteten Garten am Waldrand.

Selektionsdruck: Pflanzen, die in der Natur immer wieder Angriffen von Insekten und anderen Schädlingen ausgesetzt sind, haben über die Zeit Mechanismen entwickelt, um diesen Stress zu bewältigen – sei es durch verstärkte chemische Abwehrstoffe oder strukturelle Eigenschaften, die das Eindringen von Schädlingen erschweren.

Herausforderungen beim Outdoor-Anbau von Indoor-Sorten

Hohe Umweltansprüche: Indoor-Sorten sind für ein Umfeld optimiert, in dem Faktoren wie Luftfeuchtigkeit, Temperatur und Beleuchtung präzise gesteuert werden. Werden diese Pflanzen im Freien angebaut, stoßen sie oft an ihre Grenzen, da die natürlichen Schwankungen und Unwägbarkeiten nicht den idealen Bedingungen entsprechen, für die sie gezüchtet wurden.

Dichte Blüten und mangelnde Luftzirkulation: Die typischen, sehr dichten Blüten der Indoor-Sorten neigen dazu, Feuchtigkeit zu stauen – ein Nachteil in feuchteren Outdoor-Umgebungen. Dies kann das Risiko von Schimmelbefall erhöhen, wenn es zu plötzlichen Wetterumschwüngen oder unerwartet hoher Luftfeuchtigkeit kommt.

Anpassungsfähigkeit: Während Outdoor-Sorten oft über ein robustes Wurzelsystem und eine höhere Stressresistenz verfügen, fehlt Indoor-Samen diese natürliche Anpassungsfähigkeit. Ihre genetische Veranlagung zielt darauf ab, in geschützten, stabilen Umgebungen maximale Erträge zu erzielen, was sie im Freien anfälliger für Stresssituationen macht.

Blütezeit: Klar, eine lange Blütezeit ist auch indoor kompliziert. Outdoor kann eine sehr lange Blütezeit aber den Unterschied zwischen “reife Blüten ernten” und “Schimmel ernten” machen! Im Optimalfall nimmt man für den Outdoor-Anbau in Deutschland entweder eine selbstblühende Sorte oder eine Sorte mit einer möglichst kurzen Blütezeit, damit diese nicht erst im späten Herbst reif werden, wenn die Tage viel zu nass und kurz werden.

Welche Cannabissorten eignen sich für den Outdoor-Anbau?

Welche Cannabissorten eignen sich für den Indoor-Anbau?

Für den Indoor-Anbau eigenen sich so gesehen alle Sorten. Manche eigenen sich nur eben so besonders gut für den Outdoor-Anbau, dass es fast schon Stromverschwendung wäre, diese Indoor anzubauen. Da man Indoor im besten Fall alle Parameter, vom Klima über die Bewässerung hin zum Substrat, selbst regeln kann, kann man auch für jede Pflanzen-Sorte die optimale Umgebung herstellen, auch wenn diese als “Outdoor-Sorte” verkauft wird.

Welche Cannabissorten bringen den höchsten Ertrag?

Die Erträge einer Cannabispflanze hängen von vielen Faktoren ab – vom Anbaumedium über die Beleuchtung bis hin zur Pflege. Dennoch gibt es Sorten, die für ihre besonders hohen Erträge bekannt sind:

Welche Cannabissorten haben den höchsten THC-Gehalt?

Gorilla Glue, Barneys Farm

Gorilla Glue von Barneys Farm ist bekannt für ihren außergewöhnlich hohen THC-Gehalt von bis zu 30%. Diese mehrfach preisgekrönte Sorte zeichnet sich durch ihre dichten, harzüberzogenen Blüten aus. Die Blütezeit beträgt etwa 8-9 Wochen, und sie eignet sich besonders gut für den Indoor-Anbau.

Bruce Banner, Sweet Seeds

Bruce Banner erreicht THC-Werte von bis zu 28% und kombiniert dabei eine intensive Wirkung mit erstaunlicher Ertragsstärke. Diese Sativa-dominante Hybride produziert große, dichte Buds und blüht in etwa 9-10 Wochen.

Blue Zushi, Dutch Passion

Blue Zushi von Dutch Passion ist eine Indica-dominante Hybride (Kush Mints x Zkittlez) mit einem THC-Gehalt von über 25%. Die Sorte zeichnet sich durch kompakte, frostige Blüten mit fruchtig-säuerlichem Aroma und Zitrusnoten aus. Mit einer Blütezeit von 8-9 Wochen und hoher Kälteresistenz eignet sie sich sowohl für den Indoor- als auch Outdoor-Anbau und liefert dabei beeindruckende XL-Erträge.

Welche Cannabissorten haben den höchsten CBD-Gehalt?

Verpackung, Versand und Qualität

Der Versand von Cannabissamen erfolgt in der Regel in diskreten, neutralen Verpackungen ohne Hinweise auf den Inhalt. Die Samen werden in lichtundurchlässigen, feuchtigkeitsresistenten Behältern verschickt, die optimalen Schutz bieten. Seriöse Anbieter verwenden häufig zusätzliche Schutzmechanismen wie sogenannte Crushproof-Boxen oder vakuumversiegelte Beutel. Die Versandverpackung selbst ist neutral gestaltet und gibt keinen Aufschluss über den Inhalt – ein wichtiger Aspekt für Kunden, die Wert auf Diskretion legen.

Woran macht man bei Stecklingen die Qualität fest?

Bei der Qualitätsbeurteilung von Cannabis-Stecklingen sind mehrere Faktoren entscheidend. Zum einen sollten die Wurzeln gut entwickelt und weiß sein, nicht braun oder schlammig. Die Blätter sollten ein sattes Grün aufweisen, ohne Verfärbungen oder Flecken. Der Stängel sollte fest und gesund aussehen, ohne weiche Stellen. Wichtig ist auch ein kompakter, buschiger Wuchs und die Abwesenheit von Schädlingen oder Krankheiten. Die Stecklinge sollten außerdem in einem sauberen, professionellen Substrat stecken und eine angemessene Größe von etwa 10-15 cm haben.

Zusammenfassung zum Thema Cannabis Pflanze kaufen

Die Wahl der richtigen Cannabissorte ist entscheidend für einen erfolgreichen Anbau. Ob Indoor oder Outdoor, für hohe THC- oder CBD-Gehalte – es gibt mittlerweile eine große Auswahl an spezialisierten Sorten für jeden Bedarf. Besonders ertragreich zeigen sich Sorten wie Big Bud, Critical und Power Plant, während Gorilla Glue, Bruce Banner und Blue Zushi für ihre hohen THC-Werte bekannt sind. Für medizinische Anwender bieten CBD-reiche Sorten wie CBD Warlock, Charlotte’s Angel und CBD Auto 20:1 interessante Alternativen.

Seit der Legalisierung im April 2024 ist der private Anbau von bis zu drei Cannabispflanzen pro Person erlaubt, was neue Möglichkeiten für Heimgärtner eröffnet. Beim Kauf von Samen oder Stecklingen sollte man auf etablierte Anbieter setzen, die durch jahrelange Erfahrung Qualität und Zuverlässigkeit garantieren. Wichtig ist dabei auch auf diskrete Verpackung und professionellen Versand zu achten.

Unabhängig von der gewählten Sorte sind gute Pflege, optimale Wachstumsbedingungen und das richtige Setup entscheidend für den Erfolg. Mit der richtigen Vorbereitung und Recherche kann jeder Grower die für seine Bedürfnisse passende Cannabissorte finden und erfolgreich kultivieren.

FAQ

Ja, seit April 2024 ist der Anbau von drei Cannabispflanzen pro erwachsene Person legal! Die Pflanzen müssen vor dem Zugriff dritter geschützt sein, man darf außerdem maximal 50g ernten, was in der Realität kaum umsetzbar ist…

Wie viel Gramm bekommt man von einer Hanfpflanze?

Bei Autoflower-Genetiken hängt der Ertrag direkt vom erhaltenen Licht ab, bei photoperiodischen Sorten ist es eine Kombination aus Licht und Alter. Eine richtige Antwort auf diese Frage gibt es also nicht, alles zwischen 1g und sogar mehreren Kilogramm ist möglich, je nach Setup und Größe der Pflanze.

Was kostet eine Pflanze Cannabis?

Je nach Größe kostet eine Cannabisseckling ab 10-20€, größere Samenpflanzen können auch mehr kosten. Hier muss man gegenrechnen, wie viel man selbst für den Samen + Strom + Dünger + Arbeitszeit bezahlt hätte um abzuschätzen, ob sich die Anschaffung lohnt oder man einfach selbst welche aus Samen ziehen möchte.

Ist es erlaubt, Cannabissamen zu kaufen?

Ja, Cannabissamen könnt ihr entweder im Laden kaufen oder einfach legal online bestellen. Schaut am besten in unserem Shop vorbei. Wir haben eine große Auswahl an Cannabissamen.

Wo bekomme ich die besten Cannabissamen her?

Wir haben viel Erfahrung im Umgang mit Cannabissamen und Stecklingen. Zudem arbeiten wir mit Bushdoctor zusammen, ein “alter Hase”, der bereits seit vielen Jahren am Markt ist und Qualität sowie günstige Preise bietet.

Ja, der Versand von Cannabisstecklingen nach Deutschland ist legal, solange die Stecklinge aus dem EU-Ausland kommen, beispielsweise aus Österreich. Schaut einfach in unserem Online-Shop vorbei.

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Autor

Robert Meister

Robert Meister arbeitet seit dem Ende seines Studiums (Technikjournalismus/PR) dauerhaft in der Cannabisbranche. Mit nun über acht Jahren Arbeitserfahrungen als Redakteur, Übersetzer, Berater und Mitarbeiter in mehreren Grow-, Head-, und CBD-Shops kennt er die Branche wie seine (immer vollgekrümmelte...) Westentasche und ist vor allem für seine locker-lustige, aber immer kritische Schreibweise bekannt. Bitte beachten: Die Inhalte der Texte sind ausschließlich die persönliche Meinung des Autors und spiegeln nicht zwingend die Ansichten des gesamten Teams wider.

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