Studie zeigt erhöhtes Psychoserisiko durch hochpotentes Cannabis und genetische Veranlagung

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Eine britische Studie hat gezeigt, dass sowohl der regelmäßige Konsum von hochpotentem Cannabis als auch eine genetische Veranlagung für Schizophrenie das Risiko, eine Psychose zu entwickeln, unabhängig voneinander erhöhen. Die Forschenden vom King’s College London veröffentlichten ihre Ergebnisse im Fachjournal Psychological Medicine.

Das höchste Risiko wurde bei Personen festgestellt, die täglich Cannabis mit einem THC-Gehalt von mindestens 10 % konsumierten. Diese hatten ein mehr als fünffach erhöhtes Psychoserisiko. Genetische Veranlagung und Cannabiskonsum scheinen dabei getrennte Mechanismen zu sein, die jedoch additiv wirken können: Menschen mit einem genetischen Risiko für Schizophrenie , die dazu auch noch regelmäßig hochpotentes Cannabis konsumieren, sind besonders gefährdet.

Die Studie basiert auf großen Datenanalysen aus der EU-GEI-Studie und der UK Biobank, die genetische Informationen sowie Angaben zu Cannabiskonsum und Psychosediagnosen enthalten.

Die Forschenden betonen, dass diese Erkenntnisse in Zeiten steigender Cannabisnutzung und wachsender Potenz des verfügbaren Cannabis besonders relevant sind. Hochpotentes Cannabis bleibt ein klarer Risikofaktor für psychotische Störungen, unabhängig davon, ob eine genetische Prädisposition für Schizophrenie vorliegt.

Falls ihr mehr und vor allem etwas konkretere Infos und Datensätze zu dem Thema wollt, empfehlen wir euch diesen Artikel des Magazins aerzteblatt.de oder die oben verlinkte Originalstudie.

Mehr zum Thema Psychose und Cannabis bietet dieser Artikel.

Quellenverzeichnis

  • 1 https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/156432/Cannabiskonsum-erhoeht-Psychoserisiko-unabhaengig-von-genetischer-Veranlagung

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Autor

Robert Meister

Robert Meister arbeitet seit dem Ende seines Studiums (Technikjournalismus/PR) dauerhaft in der Cannabisbranche. Mit nun über acht Jahren Arbeitserfahrungen als Redakteur, Übersetzer, Berater und Mitarbeiter in mehreren Grow-, Head-, und CBD-Shops kennt er die Branche wie seine (immer vollgekrümmelte...) Westentasche und ist vor allem für seine locker-lustige, aber immer kritische Schreibweise bekannt. Bitte beachten: Die Inhalte der Texte sind ausschließlich die persönliche Meinung des Autors und spiegeln nicht zwingend die Ansichten des gesamten Teams wider.

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