Legales Cannabis in München – Der Schwarzmarkt floriert, die Preise explodieren!

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Seit der Legalisierung von Cannabis in München im April steigen die Preise für Haschisch deutlich. Grund dafür ist die hohe Nachfrage bei gleichzeitigem Mangel an legalen Bezugsquellen. Der Schwarzmarkt profitiert: Ein Gramm Haschisch, im Originaltext liebevoll als die braune Paste aus dem Harz der Blütenstände bezeichnet, kostet inzwischen 10 bis 15 Euro, in manchen Fällen sogar bis zu 20 Euro – nach Angaben der Polizei also „das Doppelte“ im Vergleich zu früher.

Schwarzmarkt profitiert!

Ein Hauptproblem: In Bayern gibt es noch keine zugelassenen Anbauvereinigungen, sogenannte Cannabis-Clubs, die eigentlich für die Versorgung sorgen sollten. Stattdessen bleibt Konsumenten nur der Eigenanbau oder der Versuch, sich ein Rezept für medizinisches Cannabis aus der Apotheke zu holen. Der Schwarzmarkt blüht derweil ungehindert weiter.

Münchens Zoll-Chefin Stephanie Nusser bestätigt, dass der Cannabisschmuggel trotz Legalisierung zugenommen hat. Allein 2023 wurden in Oberbayern 327 Kilogramm beschlagnahmt – fast dreimal so viel wie im Vorjahr. Auch die Staatsanwaltschaft sieht keinen Rückgang illegaler Geschäfte. Im Gegenteil: Die Legalisierung habe die Nachfrage weiter angeheizt. Völlig logisch: Jetzt zeigt sich, wie groß die „Dunkelziffer“ war. Gerade in Bayern wird es also, zumindest auf dem Papier, eine Zunahme der Konsumentenzahlen geben!

In Bayern bleibt die Umsetzung der Legalisierung weiterhin zäh. Ohne legale Alternativen sehen sich viele Konsumenten gezwungen, sich entweder selbst zu versorgen oder auf illegale Angebote zurückzugreifen – ein Widerspruch, der zeigt, wie weit Theorie und Praxis, besonders in Bayern, noch auseinanderliegen.

Meinung aus der Redaktion: Dass der Schwarzmarkt von dieser Form der Legalisierung profitiert? Logisch! Die Rechnung der Polizei, dass irgendwie alles teurer geworden ist… irgendwie nicht so logisch! Dadurch, dass Haschisch jetzt legal sei, kostet es plötzlich mehr als früher. Soweit, so gut. Von 10 bis 15 Euro wird gesprochen, auch das ist in Ordnung. Die 20 Euro seien dann aber plötzlich „doppelt so hoch“ wie früher? Die Hälfte von 20 ist 10, da sind wir uns einig, oder? Wenn „10 Euro“ jetzt aber der „neue, teurere“ Preis ist… passt die Rechnung, und vor allem die Behauptung, es wäre „doppelt so teuer wie früher“, doch vorne und hinten nicht!

Quellenverzeichnis

  • 1 https://www.merkur.de/lokales/muenchen/muenchen-preis-fuer-haschisch-hat-sich-teils-verdoppelt-93471648.html

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Autor

Robert Meister

Robert Meister arbeitet seit dem Ende seines Studiums (Technikjournalismus/PR) dauerhaft in der Cannabisbranche. Mit nun über acht Jahren Arbeitserfahrungen als Redakteur, Übersetzer, Berater und Mitarbeiter in mehreren Grow-, Head-, und CBD-Shops kennt er die Branche wie seine (immer vollgekrümmelte...) Westentasche und ist vor allem für seine locker-lustige, aber immer kritische Schreibweise bekannt. Bitte beachten: Die Inhalte der Texte sind ausschließlich die persönliche Meinung des Autors und spiegeln nicht zwingend die Ansichten des gesamten Teams wider.

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