Nachfrage nach Cannabis-Präventionsangeboten steigt - Gelder bleiben aus!

Ralf Wischnewski, Leiter der Fachstelle für Prävention der Drogenhilfe, sagt, dass Schulen seit der Cannabislegalisierung nicht mehr Geld für die Präventionsarbeit bekommen haben.
Er bemängelt, dass zwar Geld in die Erstellung neuer Aufklärungsmaterialien und für mediale Kampagnen auf Social Media investiert wird. Prävention sei seiner Meinung nach aber nur erfolgreich, wenn sie vor Ort von Mensch zu Mensch stattfindet. An dieser Stelle fördert das Gesetz gar nicht. Es würden keine Personen vor Ort gefördert, die mehr Jugendliche erreichen oder mehr Lehrkräfte schulen könnten. Er bemängelt außerdem, dass sich die Präventionsarbeit zukünftig zu sehr auf Cannabis fokussiert, obwohl auch die Themen Nikotin, Alkohol und auch Medienabhängigkeit ein rasant wachsendes Problem seien, die Präventionsarbeit erfordern.
Quellenverzeichnis
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1 https://www.ksta.de/koeln/koeln-riesige-nachfrage-nach-cannabis-praevention-an-schulen-769923
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